Höhere Handelsschule

Beste Voraussetzung für einen beruflichen Einstieg
Welchen Weg man nach dem Mittleren Abschluss beschreitet, hängt von vielen Faktoren ab. Im Mittelpunkt stehen dabei die persönlichen Ziele, die man sich gesetzt hat.
Obwohl sich die Situation auf dem Lehrstellenmarkt auch in unserer Region zusehends verbessert, haben Realschulabsolventen bei der Suche nach einer qualifizierten Ausbildung manchmal größere Probleme. Dies liegt auch daran, dass der Wettbewerb um Ausbildungsplätze stark von Bewerbern mit höheren Bildungsabschlüssen bestimmt wird.
Was tun, wenn für den Besuch der Fachoberschule oder des Beruflichen Gymnasiums die nötigen Voraussetzungen nicht gegeben sind?
Mit der Einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung (Höhere Handelsschule) eröffnet sich eine gute Möglichkeit, den Fuß in die Tür einer späteren Lehrstelle bzw. eines Ausbildungsplatzes zu bekommen. In der Höheren Handelsschule werden viele Grundkenntnisse aus dem Bereich des Wirtschaftslebens und der Abläufe in den Büros und kaufmännischen Abteilungen von Unternehmen vermittelt. Dabei kommt es weniger darauf an, dass man sich in den allgemeinen Fächern weiter- oder höher qualifiziert, sondern das hier erworbene Wissen in praktischen Fällen anwendet.
Ganz entscheidend ist, dass man sich für die Vorgänge, die sich im kaufmännischen Bereich der Betriebe abspielen das nötige Interesse aufbringt.
Um es ganz klar auf den Punkt zu bringen: Wer sich mit Fragen des wirtschaftlichen Geschehens und der kaufmännischen Aufgaben eines Unternehmens überhaupt nicht anfreunden kann und wer lieber etwas ganz anderes machen möchte ist in der Höheren Handelsschule mit Sicherheit nicht gut aufgehoben.
Umso mehr bietet diese Schulform denjenigen Chancen, die eine Interesse an einer kaufmännischen Berufsausbildung haben und auch die nötigen Voraussetzungen im Bereich der allgemein bildenden Fächer mitbringen. Da Kaufleute ohne Zahlen nicht auskommen wird in der Höheren Handelsschule erwartet, dass im Bereich des Wirtschaftsrechnens entsprechende Grundkenntnisse vorhanden sind, auf die aufgebaut werden kann. Dabei handelt es sich nicht um die Mathematik im engeren Sinne, sondern es geht darum, dass jemand als Kaufmann z. B. eine Kalkulation einschließlich der damit verbundenen Prozent- und Zinsrechnung durchführen kann.
Dass von Kaufleuten auch Grundkenntnisse im Bereich der Buchführung und der Datenverarbeitung verlangt werden, versteht sich von selbst.
Im fachpraktischen Bereich des Unterrichts wird die Datenverarbeitung nicht nur in der entsprechenden Software (z. B. Word, Excel) angewandt, sondern die Schüler erhalten auch eingehende Instruktionen im Bereich des 10-Finger-Tastschreibens.
Auch wenn es heute relativ einfach ist, Schreibfehler am Computer zu korrigieren, so ist die Beherrschung der Tastatur doch eine ganz wesentliche Voraussetzung für einen schnellen und sicheren Umgang mit dem PC.
Im Rahmen der in die Schulzeit eingebetteten Praktika von insgesamt 4 Wochen besteht die Möglichkeit, nicht nur Betriebe kennen zu lernen, sondern sich hier auch interessant zu machen. Der Fachkräftemangel in den Betrieben führt immer häufiger dazu, dass nach einem Kennenlernen im Praktikum Ausbildungsplätze im Anschluss an die Schulzeit direkt angeboten werden.
Ein Betrieb, der einen Schüler im Praktikum kennen- und dessen Leistung zu schätzen gelernt hat, verzichtet unter Umständen gerne auf aufwendige Bewerbungs- und Auswahlverfahren und bietet dem Praktikanten einen späteren Ausbildungsplatz an.
Bei weiteren Fragen rund um diese Schulform steht Ihnen die zuständige Abteilungsleiterin Hannelore Seubert zur Seite.
Sie vereinbart mit Ihnen auch gern einen Termin für ein persönliches Gespräch.
Berufliche Schulen Eschwege
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