25. Januar 2013

 

Pressebericht

Eschwege: BG Technik präsentiert Unterrichtsprojekte

Roth und Quanz beeindruckt und begeistert


Mit einem vollständig selbst gebauten und programmierten Elektroroller nach dem Vorbild des Segway™ setzt das Berufliche Gymnasium in Eschwege ein weiteres Zeichen der Stärke. Davon konnten sich MdB Michael Roth und der Vizepräsident des Hessischen Landtages Lothar Quanz bei einem Besuch in der Schule überzeugen.

 

Begleitet wurden sie von LSAD Gerhard Finke, der genauso angetan war von der innovativen Kraft der Schule und der Schüler, aber auch der Schubkraft von Dipl.-Ing. Andreas Althen, dessen Herz und Seele unverkennbar stark an dem hängt, was seine Schüler aus seinen Grundideen entwickeln und umsetzen.



Technik die begeistert… von links: MdL Quanz, LSAD Finke, MdB Roth und rechts OStR Althen an der Carrera-Rennbahn, die einen ganzen Klassenraum ausfüllt

Lernen für die Zukunft

Das Berufliche Gymnasium geht im Schwerpunkt Technik völlig neue Lernwege. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht die eigene Erarbeitung von zu lösenden Problemen.

 

Dies geschieht durch Aneignung der dafür nötigen theoretischen Kenntnisse, die an konkreten Objekten erprobt und umgesetzt werden.

Dabei steht immer die praktische Anwendung an Objekten im Vordergrund, welche für die Schüler besonders interessant sind.

 

Dies gilt für einen Klassenraum, der dauerhaft komplett in eine Carrera-Rennbahn umgewandelt wurde und an der fleißig programmiert wird, ebenso wie für die elektronisch gesteuerte Windkraftanlage, das netzwerkfähige IP-Car oder die elektronischen Sensorhandschuhe für das American Football Training.

 

Erfolgreiche Zukunftsperspektiven

Die prominenten Besucher erhielten von den Schülern Informationen über die verschiedenen Phasen der Umsetzung der einzelnen Projekte. Dabei wurde deutlich, dass der innere Antrieb zum Lösen von Herausforderungen keinen Halt vor den normalen Stundenplangrenzen macht. Die Schüler „beißen" sich – wie in der späteren beruflichen Wirklichkeit – solange durch, bis die Sache läuft.

 

Dabei steht Ihnen die Schule nicht nur nachmittags und abends, sondern auch am Wochenende offen und dies wird auch eifrig genutzt. „Man merkt gar nicht, dass es eigentlich Unterricht ist – es macht einfach irren Spaß auf dies Weise zu lernen" brachte ein Schüler das auf den Punkt, was das Besondere an dieser Art des Unterrichts zu sein scheint.

 

Und Angst vor dem Abitur: „Nein, denn das, was man da wissen muss, wird vermittelt und gelernt – nur eben etwas anders und ganz einfach anwendungsorientiert " fügt Andreas Althen hinzu.

 

„Was man selbst löst, bleibt hängen"

Dass mit dieser Art des Unterrichts ganz andere Fähigkeiten angesprochen und gefördert werden, als es mit auswendig gelernten Sachverhalten jemals erreicht werden kann, wurde auf eindrucksvolle Weise durch die überzeugenden Darstellungen der Schüler klar.

 

„Der Weg zu Lösung ist das Ziel. Was man selbst löst und macht, bleibt hängen" fasste einer der Schüler kurz und knapp das zusammen, was den Unterricht im BG Technik ausmacht.



Ausbalanciert? MdB Roth auf Probefahrt auf von den Schülern konstruierten und programmierten Segway™

Segway™ als Höhepunkt

Die Jungfernfahrt auf einem gerade in Betrieb genommen Segway™ war ein Höhepunkt des Besuches von Michael Roth und Lothar Quanz.

 

Dieses zweirädrige Fahrzeug wird durch eine aufwändige Mikroprozessortechnik elektronisch gesteuert und ausbalanciert. Dabei wurden alle Programmierarbeiten bis hin zum Herstellen der nötigen Platinen von den Schülern selbst vorgenommen.

 

Dass dabei teilweise ganz tief in die mathematische und physikalische Trickkiste hineingegriffen werden musste beweist das hohe Anspruchsniveau, auf dem die BG´ler arbeiten

 

Einzigartige Leistung

Lothar Quanz, Michael Roth und Gerhard Finke zeigten sich gleichermaßen überzeugt und angetan von den Projekten des BG-Technik. Sie betonten, wie wichtig dies nicht nur für die beruflichen Zukunftsaussichten der jungen Absolventen, sondern auch für die Region sei.

 

Das, was das BG Eschwege hier zeige, sei mit einer gewissen Einzigartigkeit verbunden und sei auch beispielhaft für die Art und Weise, wie man technikbegeisterte junge Menschen nach der Klasse 10 in einer berufsorientierten gymnasialen Oberstufe fördern könne.

 

Erwähnenswert ist auch, dass alle Schüler mit unterschiedlichen Schwerpunkten nach der Schule den Bereichen Technik, Mathematik oder angewandte Naturwissenschaften treu bleiben. Dies ist nach Ansicht der Gäste der beste Beweis für den Erfolg der Schule.

 

Leuchtturmprojekt fördern

Dass solche Projekte auch Geld kosten, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Als selbstständige Berufliche Schule kann man in Eschwege die damit verbundenen Möglichkeiten nutzen. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass hier etwas gemacht wird, was der Region gut tut und auch im Interesse der hier ansässigen Betriebe sein dürfte, hat der Förderverein der Schule für jede Unterstützung natürlich ein offenes Ohr.

 

MdB Roth und MdL Quanz haben zugesagt, hier mit vereinten Kräften mitzuwirken, denn diese Art von zukunftsorientiertem und Begeisterung für die Technik weckenden Unterricht verdiene es, bestmöglich gefördert zu werden. 

 

 

 

Impressionen vom Besuch in unserer Bildergalerie:

 

 

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