17. Dezember 2012

 

Fortbildung Biokunststoffe - eine echte Alternative


Wie stark das Interesse an der Thematik ist, zeigte sich an der Resonanz innerhalb des Kollegiums auf das Angebot dieser Fortbildungsveranstaltung von HERO – Kompetenzzentrum HessenRohstoffe in Witzenhausen. Umweltschulkoordinator Ernst Stelter hatte den Kontakt hergestellt und mit zwei Autobesatzungen zeigten die Beruflichen Schulen Eschwege starke Präsenz bei dieser Fortbildung. Mit einem Fächerspektrum von Chemie, Ernährung über Holz zu Politik und physik zeigte sich das breite Interesse an dieser Zukunftstechnologie.

 

Kunststoffe umgeben uns in tausendfacher Form - als Verpackung, als Möbelstück, in unserer Kleidung, im Handy, in Arbeitsmaterialien, im Auto usw.. Unser Alltag ist ohne Kunststoffe kaum vorstellbar, da dieser Werkstoff aufgrund seiner flexiblen Formbarkeit so praktisch für die Herstellung aller nur denkbaren Produkte geeignet ist.

Es gibt langlebige Kunststoffprodukte, wie z.B. ein Fahrradhelm, und kurzlebige Kunststoffprodukte, wie z.B. die Verkaufsverpackung bei Obst und Gemüse, die nur einmal benutzt werden und anschließend in die Entsorgung, bzw. das Recycling gehen.

Aber Plastik hat auch seine Schattenseiten.


Kunststoffe werden meist aus Erdöl- oder Erdgasteilchen hergestellt und tragen somit in erheblichem Maße zum Verbrauch unserer fossilen Ressourcen bei. Außerdem werden bei der Herstellung von Kunststoffprodukten je nach gewünschten Eigenschaften verschiedenste Zusatzstoffe verwendet (z.B. Weichmacher, brandhemmende Mittel, Farbstoffe), die sowohl für die menschliche Gesundheit, als auch für unsere Umwelt problematisch sind.

 

Nicht in allen Ländern dieser Erde gibt es Müllentsorgungs- und Recyclingstrukturen wie bei uns. Plastikmüll, zumeist in Form von Plastikflaschen, Folien und Tüten, landet in vielen Ländern direkt in den Flüssen und wird von dort in das Meer befördert. Riesige Müllstrudel haben sich auf diese Weise angesammelt und stellen eine große Belastung für die Lebewesen im Meer dar. Denn herkömmliches Plastik baut sich nicht ab, zerfällt nur langsam im Laufe der Zeit durch Lichteinwirkung und Reibung zu kleinsten Teilchen, die von den Meeresbewohnern als vermeindliche Nahrung aufgenommen werden.

 

Es gilt, Alternativen zu entwickeln, bzw. zu finden auf Basis nachwachsender und nicht fossiler Rohstoffe. Erdöl ist zu wertvoll, als dass wir es besonders für die Herstellung kurzlebiger Kuststoffprodukte verwenden sollten. Auch gilt es, einen nachhaltigeren Umgang mit Kunststoffprodukten zu entwickeln und die Müllstrudel in den Ozeanen nicht noch größer werden zu lassen.

 

Diplom Biologien Erika Hofmann wusste innerhalb der Fortbildung zu überzeugen mit einem Mix an Informationen und praktischen Übungen, die amn im Unterreicht als Experimente einsetzen kann. Das Interesse ist geweckt, ein neuer Schwerpunkt für die Umweltschularbeit der Beruflichen Schulen Eschwege scheint gefunden zu sein.



 

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