Christa Zindel (l) und Koordinatorin Manuela Krug (r)

 18. Juli 2014

 

„Ein Koffer für die letzte Reise"
Hospizgruppe in den Beruflichen Schulen

 

Die Hospizgruppe Eschwege regte mit dem Thema „Ein Koffer für die letzte Reise" angehende medizinischen und zahnmedizinische Fachangestellte des 2.  Ausbildungsjahres an den Beruflichen Schulen in Eschwege zum intensiven Nachdenken über die eigene Endlichkeit an.

 

Verbindung zum Beruf
Dabei wurde auch die enge Verbindung zu den Herausforderungen des angestrebten Berufes deutlich. Ausgangspunkt der Veranstaltung war in erster Linie, dass die angehenden Fachkräfte zwar im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung viel fachliches Wissen erwerben, in den Lehrplänen aber gerade die Themen, die später den beruflichen Alltag in den Praxen und Kliniken in einem nicht unerheblichen Maße mitbestimmen, so gut wie gar keine Rolle spielen.

 

Leben und Tod
Mit Koordinatorin Manuela Krug und der ehrenamtlich tätigen Christa Zindel war die Hospizgruppe Eschwege mit zwei praxiserfahrenen Mitarbeiterinnen vertreten, welche es ausgezeichnet verstanden, die Auszubildenden in den Bann dessen zu ziehen, was sich mit dem Leben, vor allem aber mit dessen Ende verbindet.

 

Durch ebenso einfache wie auch überzeugende Fragen gelang es ihnen, dass sich ausnahmslos alle Schüler nicht nur mit den darin enthaltenen Problemen beschäftigten, sondern dazu auch ihre jeweils eigene Position bestimmten. Ausgangspunkt war die Herausforderung, in knappen Worten zu sagen, was man in einen Koffer für den letzten Weg packen und mitnehmen würde.

 

Mindestens ebenso spannend waren die Fragen und Antworten zu dem, was man mit den Begriffen „Leben" und „Tod" verbindet. Hier wurde auf eine in jeder Hinsicht nachdenklich machenden Weise für alle deutlich, dass die Einstellung auch stark vom jeweiligen Lebensalter abhängig ist.

 

Aufgabe Hospizdienst
Das die Mitarbeiter des Hospizdienstes ihr Aufgabe ehrenamtlich wahrnehmen und der Hospizverein Eschwege hauptsächlich von Spenden und den Erlösen des stationären Flohmarktes in der Neustadt lebt, war vielen der Auszubildenden nicht bewusst. Der Erfolg dieser Unterrichtseinheit war an den Gesichtern der Teilnehmer abzulesen.

 

Fortsetzung geplant
Dass dabei ganz im Gegensatz zu manch anderen Erfahrungen sogar die offizielle Pause keine Rolle spielte, weil man in den menschlichen Herausforderungen des Umgangs mit dem Tod vertieft war, spricht für sich. Nach einhelliger Auffassung von Lehrauftragsinhaberin Martina Hoßbach und der anwesenden Lehrkraft Sabine Schiffler ist eine Fortführung auch in anderen Klassen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich sinnvoll und wünschenswert.

 

Manfred Zindel

 

 

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