Kultusministerin Dorothea Henzler verleiht Gesamtzertifikat "Gesundheitsfördernde Schule"

Übergabe der Urkunde

10. Februar 2012

 

Als eine von 6 beruflichen Schulen und eine von insgesamt nur 35 Schulen in Hessen dürfen wir ab sofort als „Gesundheitsfördernde Schule" auftreten.

 

Am 8. Februar wurden wir durch Frau Staatsministerin Dorothea Henzler ausgezeichnet. Damit tragen die umfangreichen Bemühungen in den vier Teilbereichen Früchte, welche den Weg zum Gesamtzertifikat ebneten.

 

Die sehr gut vorbereitete und ebenso gut besuchte Veranstaltung wurde durch eine Rede des Schulleiters eröffnet. Im Mittelpunkt stand die ebenfalls von einer lobenden Rede der Staatsministerin begleitete Übergabe der Urkunde und eines dazu gehörigen Geldgeschenkes. 

 

Tolle Snacks der EIBE-Bistro-Mannschaft

Zuvor hatte sich Frau Henzler von der Präsentation der verschiedenen Einzelobjekte davon überzeugt, dass die Schule den Gedanken des Gesundheitsförderung durch eine Förderung des Bewusstseins, dass es sehr viele Ansätze dafür gibt, auch wirklich lebt.

 

Angefangen von der Frage der gesunden Ernährung, die von den Schülern des EIBE-Bistros wirklich hervorragend unter Beweis gestellt wurde



Vor und nach dem offiziellen Teil kam es zu einer Reihe von interessanten Gesprächen, in denen es nicht nur um die Gesundheitsförderung, sondern auch um andere Dinge des schulischen Alltags und der Entwicklungsmöglichkeiten ging.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier zeigte sich auch Landrat Reuß sehr interessiert daran, wie die Schule in Eschwege mit den Herausforderungen im demografischen Bereich umgeht.



 

 

BG Technik mit selbst entwickelter Windkraftanlage

Die Schülergruppen zeigten, was ihn Ihnen und in Ihren Lehrern steckt, als sie demonstrierten, was er Begriff Gesundheitsförderung bedeutet und wie sich dies in den schulischen Projekten niederschlägt. Dabei war es ebenso interessant zu sehen, wie umfangreich sich das BG Technik mit dem Thema

Energieerzeugung beschäftigt oder wie sich das BG Gesundheit direkt mit der Frage von gesundheits-bewussten Lebensstilen auseinandersetzen



 

BG Gesundheit mit Entspannungsübungen

Wie sehr die Frage der Gesundheit in Verbindung mit der Ersten Hilfe das schulische Leben beeinflusst, wurde spätestens klar, als eine Rettungssituation so täuschend echt simuliert wurde, dass man wirklich glaubte, es handele sich um eine ernste Lage.

 

 

 

 



Erstversorgung einer „Schwerverletzten“ durch den Schulsanitätsdienst

Das „Opfer" war derart gut geschminkt, dass man meinte, es wäre wirklich verunglückt und hätte schwere Kopfverletzungen. Mit einer unglaublich professionellen Art wurde es von den Helfern des Schulsanitätsdienstes versorgt.

 

 

 

 

 

Alles in allem eine ganz hervorragende Darstellung eines Arbeitsbereiches, von dem man noch viel mehr Bilder zeigen könnte,um zu untermauern, dass es sich hier nicht um die berühmten „Eintagesfliegen" handelt, sondern dass das Projekt „Gesundheitsfördernde Schule" auch wirklich geliebt und gelebt wird. Wir haben die Auszeichnung verdient und sind stolz darauf!

 

 

 

Die Rede des Schulleiters:

 

Sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrter Herr Finke, sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

herzlich willkommen in unserer Schule. Sie haben teilweise einen weiten Weg hinter sich gebracht, um uns heute mit dem Gesamtzertifikat "Gesundheitsfördernde Schule" auszuzeichnen. Darauf sind wir stolz und ich bin davon überzeugt, dass wir uns diese Ehrung auch wirklich verdient haben.

 

Gesund zu sein und gesund zu bleiben ist ein ebenso wichtiges wie differenziertes Ziel aller Menschen. Gesundheit setzt voraus, dass wir in einer lebenswerten Umgebung aufwachsen, in der wir alle Möglichkeiten nutzen können, uns körperlich fit zu halten.

 

Das alles ist für eine berufliche Schule nicht ganz einfach, denn wir stehen ja nicht am Anfang der Bildungsgänge, sondern eher dort, wo sich Konsumgewohnheiten doch schon recht verfestigt haben.

 

Eine Schule bildet in dem komplexen Gefüge von wirtschaftlichen, technischen, sozialen, ökologischen und sozialen Beziehungen keine Oase. Aber sie bietet auch die Chance, gemeinsam darüber nachzudenken, was für das Leben wirklich wichtig ist.

 

Auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule haben wir mit einer Reihe von Einzelprojekten im Laufe der Jahre Zeichen gesetzt, die sehr stark von Nachhaltigkeit und nicht von spektakulärer einmaligen Ereignissen geprägt waren. 

 

Wichtig ist, dass wir damit in ein Netzwerk eingetreten sind, in dem deutlich geworden ist, dass Gesundheit und Wohlbefinden in das gesamte gesellschaftliche Leben eingebettet ist und sich häufig im Bereich des unbewussten Handels abspielt.

 

Wichtig ist auch, dass das die zum Teil sehr unterschiedlichen Aktivitäten vielfach unterrichtsbegleitend laufen und oft schon gar nicht mehr als Besonderheit wahrgenommen wird. Wir sind heute eine von ganz wenigen Schulen in Hessen, die mit der Verleihung des Gesamtzertifikates bestätigt bekommen, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

 

Das heißt, dass wir in den vier Teilbereichen die Herausforderungen und die Chancen für das Profil der Bildungsinhalte und der Bildungsqualität nicht nur erkennen und umsetzen, sondern sie auch miteinander so verknüpfen, dass vieles als Selbstverständlichkeit in den ganz normalen Unterrichtsalltag einfließt oder auch umgekehrt aus den Unterrichtsprozessen Impulse für die Arbeit in den jeweiligen Handlungsfeldern entstehen.

 

Mit Blick auf die schulische Entwicklung zeigt sich, dass auch hier eine enge Symmetrie gibt zwischen dem, was die Schule lebt und wie sie sich dadurch gewissermaßen natürlich weiterentwickelt.

 

Nicht nur die Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Sozialwesen, sondern auch der mit großem Erfolg gegründete Zweig Gesundheit im Beruflichen Gymnasium zeigen, dass wir trotz aller demografischen Probleme auf einem guten Kurs sind.

 

Nimmt man dann noch den Schwerpunkt Technik des Beruflichen Gymnasiums dazu, stellt man fest, dass man mit den zertifizierten Teilbereichen Bereich Bewegung, Wahrnehmung sowie der Umweltbildung völlig neue Türen aufstößt.

 

Die Themen begeistern nicht nur die Schüler, sondern mit ihnen wird gewissermaßen durch die technische Hintertür auch der Blick auf ganz neue Lerndimensionen und die Bedeutung technischer Innovationen für die eigene Zukunft in einer lebenswerten Welt eröffnet.

 

Das kann kein Lehrplan leisten, sondern ist wie in allen anderen Bereichen auch nur möglich mit innovativen und aufgeschlossenen Kollegen, die in der Lage sind, ihre Schüler zu begeistern und ebenso eigene innovative Ideen in den Unterricht einzubringen.        

 

Nicht der schnelle Erfolg, sondern die Ausdauer ist wichtig, wenn wir wirklich Veränderungsprozesse im Bewusstsein erzeugen wollen. Diese Kontinuität kennzeichnet auch unsere Arbeit an der Schule.

 

Dass wir darauf stolz sein können und trotz aller Bescheidenheit auch stolz sind, erklärt sich von selbst. Das gilt auch für mich und ich danke allen, die es ermöglicht haben, diese Auszeichnung aus den Händen der Kultusministerin überreicht zu bekommen.

 

Ohne die Leistung von irgendeinem schmälern zu wollen, weil ich an dieser Stelle viele Namen nennen könnte oder nennen müsste, belasse es aber dabei, meinen Stellvertreter, Herrn Götting, hervorzuheben, der die gesamte Arbeit in diesem Bereich koordiniert hat und ohne den wir den Weg nicht so erfolgreich hätten gehen können.

 

Wir werden die Anerkennung, die uns heute zuteil wird auch vor dem Hintergrund, dass wir seit Anfang des Jahres mit Mut und Zuversicht in die Selbstständigkeit gestartet sind, nutzen, um unsere Position weiter auszubauen und die Ziele weiter zu verfolgen.

 

Wir fühlen uns als Dienstleister für die Region und werden trotz aller demografischen Probleme auch weiterhin alles daran setzen, das zu tun, was die jungen Menschen in unserem Einzugsgebiet in jeder Hinsicht voran bringt.

 

Auf der Homepage der Ministerin kann man lesen, dass sie Formulierungen wie man müsste mal und „die müssten mal“ hasst. Frau Henzler, ich kann sagen, dass Sie damit bei mir offene Türen einrennen. Sie konnten und können sich heute davon überzeugen, dass wir Dinge anpacken und umsetzen können. Unser Weg ist noch lange nicht zu Ende, sondern es geht jetzt erst richtig los.    

 

Ich hoffe -nein ich bin sicher- dass wir uns dabei wie auch in der Vergangenheit auf unsere Partner im Kultusministerium Wiesbaden, im Schulamt Bebra sowie im Landratsamt Eschwege und im Eigenbetrieb Witzenhausen verlassen können.

 
Manfred Zindel      

 

 

 

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