Archiv: Unsere Fahrten und Exkursionen

Haben Sie Teil an unseren Fahrten und Exkursion der vergangenen Jahre. Viele interessante und eindrucksvolle Erlebnisse haben unsere Schülerinnen und Schüler, aber uch wir als Lehrer mitgenommen, an die wir uns alle gern erninnern werden.

 

Bitte bachten Sie: Alle fotografischen Aufnahmen wurden entfernt, da die notwendigen persönlichen Einverständniserklärungen der abgebildeten Personen nachträglich nicht mehr eingeholt werden konnten. Wir bedauern dies sehr, da Erinnerungen mit den entsprechenden Fotos natürlich viel schöner und aussagekräftiger sind. Auf der anderen Seite respektieren wir aber selbstverständlich die Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten und hoffen auf Ihr Verständnis.

 

 

 

2009

 

Fahrt BG Ski- und Snowboardspaß in Kössen/Tirol
Ski- und Snowboardspaß in Kössen/Tirol


Studienfahrt der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums

Die diesjährige Abschlussfahrt der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums führte in die malerische Winterlandschaft Kössens in Tirol. Rund 70 Schülerinnen und Schüler gingen dort eine Woche lang dem alpinen Wintersport nach. Begleitet und betreut wurden sie dabei von ihren Tutoren Rainer Manegold, Peter Schmid, Ines Haberland und Otto Steinmetz sowie Lehrer Wolfgang Umbach.

 

Durch zusätzlich engagierte Ski- und Snowboardlehrer konnte die Größe der einzelnen Ski- und Snowboardgruppen auf durchschnittlich 8 Schülerinnen und Schüler reduziert werden. Auch diesem Umstand ist es zu verdanken, dass alle Teilnehmer optimale Lernfortschritte erzielen konnten.
Rund ein Drittel der zukünftigen Abiturienten stand erstmalig auf Ski bzw. Snowboard und erlernte die Grundfertigkeiten im Carven und Sliden. Alle anderen vertieften ihr bisheriges Können und übten sich in Kurzschwüngen und Sprüngen. Nach Abschluss der 6tägigen Kurse war nahezu jeder Schüler bzw. jede Schülerin in der Lage, die direkt an der Unterkunft gelegene schwarze (!) Piste sicher hinunterzufahren.

 

Besonders erfreut zeigten sich die begleitenden Lehrkräfte über den verstärkten Zusammenhalt in der Gruppe: „Nach einer Studienfahrt mit sportlichem Schwerpunkt ist man vor allem glücklich, wenn möglichst alle Schülerinnen und Schüler unversehrt wieder zu Hause sind. Wir haben durch Helmpflicht und diszipliniertes Fahren in Kleingruppen die Verletzungsrisiken zu minimieren versucht", so die Tutoren. „Insbesondere die angestoßenen gruppendynamischen Prozesse in solch einer Woche sind sehr wertvoll. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schüler und Lehrer von den gemeinsamen Erlebnissen bis zur Abiturprüfung und darüber hinaus profitieren. Dies ist für uns auch der Hauptgrund, die Abschlussfahrt bereits in der Jahrgangsstufe 12 anzubieten."

 

Für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Wintersport ausüben konnten, wurden täglich kurze Winterwanderungen oder auch Ausflüge angeboten, bei denen der begleitende Lehrer Otto Steinmetz historische und kulturhistorische Akzente zu setzen wusste. Die Schüler zeigten sich von den Besuchen des Mozarthauses, der Residenz und des Doms in Salzburg sowie der Fahrt zur Herreninsel im Chiemsee beeindruckt und waren sich einig darin, eine lehrreiche und unterhaltsame Woche verbracht zu haben.

 

 

2008


Fahrt BG 13 nach Tirol
Studienfahrt des Beruflichen Gymnasiums


Jahrgangsstufe 13 bereist Südtirol von Sterzing bis Bozen

Auf eine Studienfahrt der besonderen Art mit kulturellen und sportlichen Schwerpunkten begaben sich 54 Schülerinnen und Schüler sowie die Tutoren der Jahrgangstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums Eschwege. Nach einer pünktlichen Abfahrt am Sonntag, 24. August ging es über den Brenner nach Vals in Südtirol. Gleich am nächsten Tag galt es bei einer gemeinsamen Bergwanderung zur Brixener Hütte rund 900 Höhenmeter zu erklimmen. Als Belohnung bot sich den Teilnehmern ein herrlicher Blick in die Südtiroler Alpenwelt bis hin zu den Dolomiten.

 

Am folgenden Vormittag musste in Gruppen bis zu 9 Schülerinnen und Schülern nur mit Seilen, Rollen und Haken eine Seilbrücke von ca. 20 m Spannweite über einen Gebirgsbach entworfen und gebaut werden. Jedes Gruppenmitglied konnte diese Seilbrücke dann selbst durch eine Überquerung des Baches am Seil hängend erproben. Anschließend führte der Weg in einen Klettergarten, in dem unter fachkundiger Anleitung elementare Klettertechniken im Seil und am Fels eingeübt wurden, wobei sich die Schüler in Teams gegenseitig sichern mussten.

 

Am Mittwoch folgte eine Stadtführung durch Bozen, während der besondere Aspekte der geschichtlichen und wirtschaftlichen Entwicklung dieser alten und wohlhabenden Handelsstadt im Mittelpunkt standen. Weiterhin besuchten die Schülerinnen und Schüler, nachdem sie sich selbst am Vortag im Klettern geübt hatten, das Messner Mountain Museum „Firmian" auf Schloss Sigmundskron bei Bozen, wo man sich an Hand vieler Exponate einen umfangreichen Eindruck über Geschichte und Gegenwart des Bergsteigens machen konnte, wo es aber auch in zahlreichen Zitaten und Texten um die Motivation und Philosophie des Bergsteigens ging.

 

Sportlicher Höhepunkt der Studienfahrt war am Donnerstag eine Rafting-Tour auf dem Fluss Eisack bei Sterzing. Nach einem Trockenkurs und vorsorglichen Schwimmübungen fuhren die Teilnehmer mit robusten Schlauchbooten unter der Führung des derzeitigen Rafting-Weltmeisters auf eine 10 km lange Flusstour, bei der auch der eine oder andere Teilnehmer seine vorher erworbenen Schwimmkenntnisse im Wildwasser erproben durfte. Ein wirklich einmaliges Erlebnis, welches keine Schülerin und kein Schüler vermissen möchte. Mit gemeinsam geplanten Geschicklichkeitsspielen und einem Quiz neigte sich dieser Tag zu Ende und die Fahrtteilnehmer wankten abends rechtschaffen müde zu Bett.

 

Freitags folgte eine weitere Bergtour, allerdings diesmal komfortabel und schnell mit der Jochtalbahn. Oberhalb von Vals konnte man von einem Höhen-Rundweg nochmals einen weittragenden und aufschlussreichen Panoramablick bis zu den Ötztaler- und Stubaitaler Alpen geniesen. Danach stand der Besuch des Muesums für Archäologie in Bozen auf dem Programm. In einer mitreisenden Führung wurden die Lebensumstände sowie die Ausrüstung und die Todesursache der 1991 gefundenen und 5300 Jahre alten Gletschermumie Ötzi erklärt. Der Anblick der Mumie selbst stimmte nachdenklich kam sie den Schülerinnen und Schülern doch vor wie der Blick durch ein winziges Fenster in die Endlosigkeit der Zeit.


In einer Nachtfahrt kamen dann in den frühen Morgenstunden des 30. August alle Fahrtteilnehmer wohlbehalten an den Beruflichen Schulen in Eschwege an, wo sie bereits sehnsüchtig von den Eltern und Geschwistern oder dem Freund bzw. der Freundin erwartet wurden.

 

 

2006

 

Fahrt FOS nach Italien

Fachoberschule Wirtschaft zum Endspiel im Land des Weltmeisters

 

Auf ihrer Studienfahrt an den Gardasee erlebte die Klasse 11FOW3 der Beruflichen Schulen Eschwege hautnah wie Italiener den Endspielerfolg ihrer Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft feierten: sehr lautstark, sehr fröhlich und vor allem sehr ausgelassen in ihren Fahrzeugen beim Autokorso nach dem Elfmeterschießen.

 

Neben Sport auch Kultur

Aber auf dieser Fahrt gab es auch andere kulturelle Höhepunkte, vor allem den Besuch der Städte Verona und Venedig. Ein sehr kundiger Stadtführer vermittelte in Venedig einen lebendigen Überblick über die Entstehungsgeschichte dieser Stadt, der nicht nur zum historischen Verständnis beitrug, sondern die Orientierung in den vielen kleinen Gassen erleichterte.

 

In Verona standen die Arena und natürlich auch das Haus der Julia mit dem berühmten Balkon auf dem Programm. Auf diese Besichtigungen hatten sich die Schülerinnen und Schüler durch Präsentationen und Kurzreferate im Unterricht vorbereitet, ebenso wie auf den großen Wirtschaftsfaktor der Region Gardasee, den Tourismus.

Wandern und Baden


Im Rahmen dieses Unterrichtsprojektes wurden auch touristische Hochburgen entlang des Gardasees erkundet: Sirmione mit der eindrucksvollen Scaligerburg und den Grotten des Catull, Bardolino und Malcesine, wo die Gelegenheit zum Wandern im Monte Baldo-Gebiet ebenso genutzt werden konnte wie die herrlichen Bademöglichkeiten im See.

 


FOS besucht FH-Fulda
Studienfahrt an die Fachoberschule nach Fulda

 

Die Schüler der FOS-Technik informierten sich mit ihrem Lehrer Herr Stelter am Fachbereich Elektrotechnik/Informationstechnik über die angebotenen Studienschwerpunkte.

 

Dazu bot der Besuch der Labore „Automatisierungstechnik und Robotik", „Bahnsimulation" sowie „WLAN/ Bluetooth" gute Einblicke in die praktische Arbeit der Studenten.

 

Im Gespräch mit den Studenten und Hochschulmitarbeitern kam zum Ausdruck, dass Kenntnisse auf dem Fachgebiet Elektro­technik ein wichtiges Fundament für das Verständnis informationstechnischer Zusammenhänge sind.

 

Der Besuch einer interessanten Vorlesung zum Thema „Einige technische Konsequenzen der Arbeiten von Einstein und Newton" rundeten die Informationstour ab.

 

Am Nachmittag stand dann ein Besuch der Fuldaer Innenstadt auf dem Programm, denn zum Studentenleben gehört ja nicht nur die Hochschule.....!

Die Schüler der FOS-Wirtschaft informierten sich am Fachbereich Wirtschaft über die das Studienangebot und nahmen an der Vorlesung in BWL über Investition und Finanzierung teil.

 

Neben Erkundungen im Fachbereich Wirtschaft bildeten weitere Schwerpunkte das Kennen lernen des Studiengeländes und die verwaltungstechnischen Abläufe an der Fachhochschule.

Ein rundum gelungener und sehr informativer Tag!

 


Kanutour - FOS 12 Technik
Eschwege 4. Mai 2006
Klasse Fahrt mit dem Kanu!

 

Schlechtes Wetter war für die Schüler der Fachoberschulklasse 12FOT2 der Beruflichen Schulen in Eschwege kein Argument, die geplante eintägige Kanutour auf der Werra abzublasen. Zwar hatten die heftigen Regenfälle der vorangegangenen Tage die Werra mit einer Menge (Hoch)Wasser belohnt, aber es waren sich alle einig darüber, dass es eigentlich kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung. Außerdem war man bestens vorbereitet, hatte man doch Infomaterial gesichtet und die Logistik sorgfältig ausgearbeitet.

 

Entsprechend gerüstet für die feucht-fröhliche Reise auf dem Wasser trafen die Teilnehmer am frühen Morgen in Mihla am großen Wehr ein. Tags zuvor war bereits ein Trailer mit Booten und Equipment vor Ort gebracht worden. Nun wurden die Schwimmwesten angelegt und die Boote gecheckt und belegt. Nachdem der Proviant und ein Satz trockener Garnitur mittellastig verstaut waren, konnte der beste Zugang zum Wasser ausgekundschaftet werden. Es muss erwähnt werden, dass sich der Fluss an diesem 23. Mai 2006 mit erheblicher Strömungsgeschwindigkeit fortbewegte und Einstieg und (An)Landung nun mal die kritischsten Momente einer Tour auf dem Wasser sind. Jeder hilft jedem und alle fassen zu hieß es dann, bis alle „in See gestochen" waren.

 

Das Wetter war und blieb unbeständig und vereinzelte Regenschauer lösten starke Windböen ab. Ja und fast immer Gegenwind. Trotzdem konnte der Zeitplan eingehalten und die etwa 40 Streckenkilometer in „Bestzeit" bewältigt werden.

 

Nachdem bis zum Mittag die erste Etappe über Ebenshausen und Frankenroda in Falken am wunderschönen Wehr endete, wurde erst mal eine Rast eingelegt und sich in der Sonne aufgewärmt, die mittlerweile häufiger erschien.

 

Gestärkt durch Mutters Lunchpaket und hoch motiviert (die Teams in den einzelnen Booten waren mittlerweile gut aufeinander abgestimmt und hatten Sicherheit gewonnen), wurden die Kanus unterhalb des Wehres wieder eingesetzt. Die Werra führte die Kanuten nun über Treffurt, Heldra und Großburschla nach Wanfried, wo ein erneutes Umtragen am nicht befahrbaren Wehr erfolgen musste.

 

Für die letzte Etappe hatten die Fossis offensichtlich noch einige Reserven, denn irgendwie wollten jetzt alle möglichst schnell den Heimathafen EKC in Eschwege erreichen, wo „Gönner" schon mit leckerer Bratwurst vom Grill aufwarteten.

 

Dieser sportlichen Herausforderung konnte nun keiner mehr widerstehen und die Paddel stachen immer heftiger ein, um einen guten Zieleinlauf hinzulegen. Es war so gegen 16.00 Uhr, als das letzte Kanu anlandete und es wurde rücksichtsvollerweise nicht thematisiert, dass in diesem der Sportlehrer mitgepaddelt war!

 

Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung. Aus Sicht der Schüler war diese Kanutour nicht nur ein schöner Abschluss eines gemeinsamen Schuljahres in sportlicher Hinsicht, sondern sie waren auch begeistert von dieser Art Naturerlebnis.

 

(Peter Pfingst)

 


Ski- und Hüttenspaß in Tirol - BG in Kössen
Berufliches Gymnasium auf sportlicher Tour


Ski- und Hüttenspaß in Tirol

Eine Klassenfahrt ganz besonderer Art erlebten die Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums, tauschten sie doch die harten Schulstühle gegen weichen Pulverschnee. In Kössen im Kaiserwinkl Tirols erlernten und festigten alle Schüler bei bestmöglichen Pistenverhältnissen die Grundtechniken des alpinen Skisports. Begleitet wurden sie dabei von ihren Tutoren Ines Haberland, Rainer Manegold, Peter Schmid, Otto Steinmetz sowie Sportlehrer Wolfgang Umbach.

Mit großer Begeisterung und viel Engagement gab jeder unter den geschulten Augen der Lehrkräfte und von vier zusätzlich engagierten Skilehrern sein Bestes. Während des einwöchigen Aufenthalts konnten so alle Schüler erhebliche Lernfortschritte für sich verbuchen, die weit über das hinausgingen, was man zunächst von einer Skifreizeit erwarten könnte.


Einzeltraining und Teamgeist
Dort, wo der Unterricht im Klassenraum an seine Grenzen stößt, ging es bei dieser außergewöhnlichen Klassenfahrt erst richtig los. Auf eine ganz andere Art und Weise als im Unterricht möglich wurden Zusammenhalt und Teamgeist gefördert. Die innerhalb eines jeden Jahrgangs bestehenden Strukturen konnten aufgebrochen und neue Kontakte geknüpft werden.

Galten für viele vor allem die sportlichen Erfolge, so war es für manch einen vielleicht auch die Überwindung einer vorhandenen Angstschwelle, welche das Selbstbewusstsein stärkte und die Anerkennung in der Gruppe förderte. „Am Ende der Klassenfahrt hatte man den Eindruck, dass jeder innerhalb des Jahrgangs seine Position gefunden und gestärkt hatte", so die einhellige Meinung der Tutoren.


Hüttenspaß und Hüttenzauber

Dass zu einer zünftigen Skifreizeit nicht nur der Pistensport, sondern auch ein angemessenes Rahmenprogramm gehört, erklärt sich von selbst. Ganz gleich, ob es um eine Schneeparty mit selbst gebauter Schneebar, die Durchführung eines „Bunten Abends" mit einem Wettbewerb nach „Wetten-dass"- Manier, Kicker- und Tischtennisturniere oder auch Disco- und Hausmusikabende ging - hier kam keine Langeweile auf und jeder konnte sich nach Interessenlage beschäftigen.


Und wer nun gar nicht Ski laufen konnte oder wollte, der unternahm ausgedehnte Spaziergänge mit „Wanderführer" Otto Steinmetz, bei denen es manch barocke Kirche zu bestaunen gab. Für einen dieser Ausflüge hielt Steinmetz ein besonderes Highlight parat, besuchte er doch mit den Schülern die Snowtubing-Bahn. Begeistert erzählten die Schüler von den rasanten Abfahrten auf Gummireifen...

 

„Getankte" Kraft hält an
Von dieser Jahrgangsfahrt haben ganz einfach „alle profitiert", so der einhellige Kommentar von Schülern und Lehrern, die das „Event" als einen „Riesenerfolg" einstufen. „Das BG hat wieder einmal gezeigt, wie stark man in einer harmonischen Gemeinschaft ist". Mittlerweile sind alle Teilnehmer wieder in den schulischen Alltag eingetaucht, aber - da sind sich die Lehrer sicher - „die in Kössen getankte Kraft wird anhalten."

 

(Manfred Zindel)

 


FOS besucht Opel in Eisenach
FOS 12 besucht Opelwerk in Eisenach

 

Bei herrlichem Spätherbstwetter hatten die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Technik und Wirtschaft und Verwaltung die Möglichkeit, ihre vielfältigen praktischen und theoretischen Kenntnisse bei einer Besichtigung des Opelwerks in Eisenach zu erweitern und zu vertiefen. Vor Ort konnten sie erleben, wie die Begriffe ‚Kaizen', ‚Lean Production', ‚Just in Time' und ‚selbstverant­wortliche Gruppenarbeit' in einem der modernsten Montagewerke Europas tragende Säulen für den wirtschaftlichen Erfolg sind.

 

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich von dem vollautomatisierten Karosseriebau, in dem unzählige aus Spanien angelieferte Pressteile von einem Heer von Robotern, Handhabungsautomaten und Transportsystemen zu einer Autokarosserie zusammengefügt werden, beeindruckt.

 

Dass aber auch eine große Zahl von Menschen noch zu einem unverzichtbaren Teil der Fertigung zählen, wurde dann in der riesigen Montagehalle deutlich, wo hunderte von Mitarbeitern der Adam Opel AG die Fahrzeuge mit Just in Time gelieferten Einzelteilen und Baugruppen komplettieren. Höhepunkt hierbei ist die Hochzeit, das Zusammenfügen von Fahrwerk und Motor mit der Karosserie.

 

Interessant war zu hören, mit welchen Anstrengungen permanent Arbeitsvorgänge optimiert werden. In der eigens eingerichteten Kaizenwerkstatt werden dafür die Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter bei der Gestaltung ihrer Arbeitsplätze umgesetzt.

 

An einzelnen Beispielen wurde deutlich, wie wichtig bei sicherheitsrelevanten Arbeitsvorgängen eine ausführliche Dokumentation der erfolgten Arbeit ist. Die Drehmomente einzelner Verschrauben werden für jedes Fahrzeug lückenlos festgehalten und 10 Jahre lang archiviert. Nur so kann einer durch das neue Produkthaftungsgesetz geforderten Sorgfaltspflicht entsprochen werden.

 

Auffallend war, wie bereits heute mit umfangreichen Baumaßnahmen die Einführung des nächsten Corsa Modells im Herbst 2006 vorbereitet wird.

Wir danken der Adam Opel AG für die informative Führung und wünschen ihr viel Erfolg auf den Märkten dieser Welt.

 

(Johannes Stübiger)

 

 

2005

 

Pistenzauber und Multimedia - FOS Technik in Schruns/Tschagguns
Multimedia und Pistenzauber - FOS Technik auf Klassenfahrt

 

Für eine Woche verlegte die FOS 12 Technik den Lernort von Eschwege nach Schruns/Tschagguns im Montafon. Auf dem Stundenplan standen jedoch nur die Fächer Skifahren/Snowboard und Multimedia -Photoshop/Powerpoint.


Anreise und erste Höhenflüge
Doch zunächst galt es, die lange Anfahrt zu bewältigen. Um 7:00 ging es am Sonntag, dem 20. Februar los. Da in Wetzlar und Dieburg noch weitere schneehungrige Klassen aufgenommen werden mussten, kamen wir erst gegen 16:30 in Tschagguns an, und alle waren trotz des hohen Komforts des modernen Doppeldeckerbusses froh, endlich am verschneiten Zielort angekommen zu sein. Doch die Reise war noch nicht zu Ende, es sollte noch einmal hoch hinausgehen. Nach Quartierbezug in den Häusern Bal und Sommer trafen wir uns an der Talstation der Hochjochbahn. Noch standen einige etwas beklommen vor der Seilbahn und begutachteten Trag- und Zugseil des Verkehrsmittels, dessen Benutzung in den kommenden Tagen zu etwas ganz normalen werden sollte. - Einige Minuten später waren wir dann auf 1800 m und begutachteten das Basislager für die Aktivitäten, die auf uns zukommen sollten. Mit herrlichem Blick über die Berge und in das 1100 m unter uns liegende Tal gab es das erste von sechs Abendessen und anschließend Hubis Hinweise und Tipps zu unserem Stundenplan und dem gesamten Programm. Zum Skifahren war es schon zu spät und so ging es per Seilbahn und per pedes zurück in die Quartiere.

 

Multimedia im Höhenrausch
Am Montag fanden sich dann alle nach mehr oder minder großen Schwierigkeiten mit dem Skibus zur ersten Multimedia-Stunde in dem wohl zu den höchstgelegenen EDV-Labors des deutschsprachigen Raums gehörenden Unterrichtsraum. Von unserem kompetenten Moderator wurden wir in diverse Möglichkeiten von Photoshop eingewiesen. Als Ziel für die Woche wurde eine Photoshop/Powerpoint-Dokumentation unseres Aufenthalts vereinbart.

Die Schneesportaktivitäten wurden an allen Tagen durch ca. 1,5 Stunden Multimedia-Unterricht aufgelockert, was von vielen als Regenerationszeit für angestrengte Muskeln und Sehnen durchaus benötigt wurde.

 

Aller Anfang ist schwer
Dann war es soweit. Mit Skipass und Teilnehmerausweis ging es in das Skidepot. Jeder bekam das für seine gewählte Schneesportart passende Material angepasst und bewegte sich dann mehr oder weniger unbeholfen mit den klobigen Skischuhen und einem Paar Carver oder einem Snowboard zum Sammelpunkt der Snowsport-Schule. Je nach Können wurde die Gruppe in drei Leistungsstufen eingeteilt. Für die Könner ging es dann gleich weiter in die Höhe, für die Anfänger zunächst erst einmal bergab zum Übungsgelände für Skianfänger und Snowboardneulinge. Mit etwas bangem, aber auch sehnsüchtigem Blick schauten manche nach den über uns liegenden blauen, roten und schwarzen Pisten. Man konnte sich noch kaum vorstellen, dass man nach wenigen Übungsstunden auch zu den „Waghalsigen" gehören würde, die dort mehr oder weniger elegant nach unten wedelten. Doch aller Anfang ist schwer und zunächst galt es, das Kurvenfahren und Anhalten mittels Schneepflug zu üben. Niemand ließ sich trotz der ersten kleinen Stürze entmutigen und schon bald fuhren alle die ersten kleineren Übungspisten nach unten und genossen den Aufstieg mittels Lift.

 

Tolle Lernerfolge - Wenn man alles so leicht lernen könnte
Weitere Details kann man sich hier sparen. Dank der guten Motivationslage und der engagierten und kompetenten Skilehrerinnen und Skilehrern (ihnen unser herzlichster Dank) lernten alle sehr schnell und die meisten Pisten in unserem wunderschönen Skigebiet bargen nach vier Tagen für die Meisten keine unüberwindlichen Schwierigkeiten mehr.

Das anfangs recht neblige und von Schnellfall gekennzeichnete Wetter wurde immer besser und an drei sonnigen Tagen konnte man bei durchaus erträglichen Temperaturen bis ca. - 25 °C Pistenzauber pur erleben.

 

Hohes Lob an die Klasse
Vielleicht ist es auch auf die Anstrengungen zurückzuführen, dass die nächtlichen Aktivitäten so im Rahmen blieben, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am nächsten Tag wieder fit in der Schischule antraten und dabei ein Bild abgaben, für das die Skilehrerinnen und Skilehrer ebenso wie die begleitenden Lehrkräfte nur sehr lobende Worte fanden. Auch zeigte die Klasse bei Stürzen, wenn Ausrüstungsgegenstände irgendwo herumlagen und wenn es galt, Informationen weiterzugeben, dass Teamgeist und Verantwortungsbereitschaft für die überwältigende Mehrheit mehr als nur hole Schlagwörter sind.

 

Gefahren und Unfälle
Leider musste die Gruppe auch die Erfahrung machen, dass Schneesport trotz umsichtigen Verhaltens auch Gefahren birgt. Einige blaue Flecke und leicht verstauchte Gliedmaßen machten dies deutlich. Die übelste Verletzung durch die Kollision eines Kopfes mit einem harmlos aussehenden Tellerlift machte auch einen Arztbesuch unumgänglich. Die Platzwunde wurde mit drei Stichen genäht und alle sind froh, dass Jan bald wieder in alter Schönheit die Discos unsicher machen wird. Schwieriger zu therapieren war dann schon der leichte Schock darüber, dass die Verletzung eine Rechnung über 498 € nach sich zog. Spätestens hier wurde uns allen klar, dass in Österreich eine private Krankenzusatzversicherung keinen Luxus darstellt.

 

Und die Sieger - unsere Nadins
Viel schneller als den meisten lieb war, war es schon Freitag. Zunächst wurden die Präsentationen fertiggestellt und prämiert. Klare Sieger waren unsere zwei Nadins, deren überzeugende Arbeit mit Gutscheinen über Liftkarten für Schurns/Tschagguns belohnt wurde.

 

Der letzte Tag in Schruns/Tschagguns
Am Nachmittag gab es ein spezielles Programm. Wer wollte, konnte einfach Skifahren oder Snowboarden, es standen aber für Experimentierfreunde auch verschiedene Schneesportgeräte wie Snow-Fox und Reifen zur Verfügung. Den wintersportlichen Ausklang fand die Woche mit einer Rodelabfahrt zur Mittelstation, die den anschließend erzählten Erlebnissen nach für einige Teilnehmer mit der abenteuerlichste Teil der ganzen Reise war. Der Abend klang dann mit einer Disco auf 1800 m Höhe aus, die mit der letzten Gondelabfahrt gegen 23:00 Uhr endete.


Rückreise und Resümee
Am Samstag Morgen galt es dann entgültig Abschied zu nehmen. Mancher etwas wehmütige Blick zurück sagte deutlich: Auf Wiedersehen Berge, auf Wiedersehen Schruns, auf Wiedersehen Schneesport - es hat sich gelohnt, wir sind um manche Erfahrung und viele Sinneseindrücke reicher. Insgesamt wurden ca. 700 MB an Bildern, Filmen und Präsentationen zusammengetragen, die jeder Teilnehmer zur Erinnerung erhielt.

 


Bankazubis in Luxembourg

In der Großstadt der Investmentbanken


Bankazubis der Beruflichen Schulen in Eschwege in Luxembourg

Die Bankkaufleute im zweiten Ausbildungsjahr der Beruflichen Schulen in Eschwege waren mit ihrem Klassenlehrer Lutz Sölter drei Tage auf Klassenfahrt in Luxembourg. Die rund 179 verschiedenen Banken in der Stadt gaben den angehenden Bankkaufleute für das Ziel und der Planung des Programms den Ausschlag. Der Finanzplatz Luxembourg ist im europäischen und weltweiten Vergleich im Investmentbereich mit an der Spitze. Teil des umfangreichen Programms war der Besuch des Bankmuseums, des Europäischen Parlaments mit Vorträgen und anschließender Diskussion sowie eine Stadtrundfahrt mit einem Doppeldeckerbus. Durch die Ausbildungsbetriebe gelang es Besichtigungstermine inklusive Vortrag über Investmentfonds sowie über Personalmanagement bei der Union Investment S.A. (Volksbank/Raiffeisenbank) und der DekaBank Luxembourg S.A. (Sparkasse) zu verabreden. Die gewonnenen Eindrücke waren begeisternd.

 

So erfuhren die Auszubildenden z.B. dass in den Instituten selbst nicht ausgebildet wird, sondern diese nur fertig Ausgelernte und Quereinsteiger einstellen. Die Mitarbeiter werden aber kompetent gefördert. Ebenso hat jeder Mitarbeiter einen eigenen Parkplatz, was in Deutschland eher ungewöhnlich ist. Auch das Sozialversicherungs- und Steuerwesen ist nicht mit dem in Deutschland zu vergleichen. Alleine dadurch sind sehr geringe Abzüge vom Bruttolohn zu verzeichnen. Es lohnt sich in Luxembourg zu arbeiten. Luxembourg hat eine Arbeitslosenquote von nur ca. 2%, obwohl 97.000 (!) tägliche Pendler aus den Grenzgebieten von Belgien, Frankreich und Deutschland in das Land zum Arbeiten strömen. Hauptsprachen in Luxembourg sind luxemburgisch, deutsch und französisch, welche sich auch in den Zeitungen widerspiegeln. Artikel in den drei Sprachen stehen wie selbstverständlich in den heimischen Zeitungen nebeneinander. In den Geschäften wird jedoch fast ausschließlich französisch gesprochen. Das Bankgeheimnis und die Anonymität werden in Luxembourg ganz besonders beachtet. So waren die Auszubildenden sehr erstaunt, dass z.B. keine Bank von außen fotografiert werden darf. Auch gibt es in Luxembourg keine fest installierten Blitzer, sondern nur Kontrollen mit Laserpistolen.

 

Dementsprechend zügig wird auch gefahren. Die Zebrastreifen besitzen daher alle Ampeln. Neben den offiziellen Teilen gab es auch genug Freizeit, um die Hauptstadt des Großherzogtums Luxembourg erkunden zu können.

Fazit aller Beteiligten: Die Klassenfahrt hat sich sehr gelohnt. Sehr viele positive Eindrücke konnten mit nach Hause genommen werden. In Luxembourg ist zwar alles etwas kleiner, aber es gibt doch mehr zu sehen als es der kurze Aufenthalt erlaubt hätte. Zur Nachahmung empfohlen.

 

 

2003

 

Fremdsprachensekretärinnen in London
Wer hängt da an der Tower Bridge?

Drei ereignisreiche Tage in London

 

„Wer hängt da an der Tower Bridge?" Diese Frage stellten sich 12 angehende Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten schon vor Beginn ihrer Klassenfahrt nach London. Tatsächlich konnten sie den „Mann im Glaskasten", der weltweit für Furore gesorgt hatte, am zweiten Tag ihres Londonaufenthaltes in Natura bestaunen. Für weitere abwechslungsreiche Unterhaltung sorgten auch die naturgetreuen Wachsfiguren bei Londons bekannter Adresse Madame Tussaud´s sowie die eindrucksvollen Darsteller des Musicals „Joseph".

 

Bei strahlendem Sonnenschein London besichtigen
Das Wetter spielte mit, als die zwölf Schülerinnen und Schüler zu Beginn ihres Aufenthaltes bei einer Stadtrundfahrt in einem der berühmten roten Busse alle wichtigen Stationen der Weltstadt kennen lernten. So standen in der folgenden Zeit Orte wie der Buckingham Palace, der Tower, das British Museum und der Stadtteil Westminster mit den Houses of Parliament und der eindrucksvollen Kathedrale auf dem Programm. Für eine verdiente Verschnaufpause für die wunden Füße im herbstlich gefärbten St. James Park blieb ebenso Zeit wie für einen Nachmittagstee im berühmten Künstlerviertel Covent Garden.

 

Hurra, wir können uns verständigen
Vor dem Flug nach London-Stansted noch gänzlich unsicher, ob die Sprachkenntnisse aus der Schule denn ausreichen würden, stellten die Schülerinnen und Schüler vor Ort fest: Wir können uns souverän verständigen! Doch nicht nur das. Durch die guten Englischkenntnisse war es sogar möglich, interessante Kontakte zu anderssprachigen Hotelgästen zu knüpfen, das System der Londoner Underground zu durchschauen oder problemlos am Piccadilly Circus zu shoppen.

 

Ein voller Erfolg
So wurde die - leider viel zu kurze - Klassenfahrt ein voller Erfolg. Einig sind sich die zukünftigen Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten darüber, eine Bestätigung ihrer Ausbildungswahl erhalten zu haben. Fremdsprachen sind wichtig - und machen auch noch Spaß!

 

(Anja Schmandt)


Skifreizeit der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums
vom 28.02. bis 08.03.2003

 

Am Freitag, dem 28. Februar, trafen wir uns um 23.30 Uhr an der Schule, um unser Gepäck inklusive Ski & Snowboards zu verstauen, damit wir pünktlich um 0.00 Uhr abfahren konnten. So war es dann auch und wir fuhren, ohne zu ahnen, was uns alles erwartete, in Richtung Österreich.

 

Gegen 10.00 Uhr morgens des folgenden Tages erreichten wir endlich unser Ziel, das Jugend-Sporthotel in Kössen. Nach dem Ausladen und Verstauen der Skier & Snowboards im Keller gingen wir erst einmal ausgiebig frühstücken, bevor wir unsere Zimmer bezogen.


Leider mussten wir feststellen, dass der Putzfrau das Wort „Sauberkeit" kein allzu geläufiger Begriff war. So nahmen wir selbst Staubsauger und Besen in die Hand und fühlten uns nach diesen kleinen Anfangsschwierigkeiten doch schnell ganz wohl in unserem neuen Heim für die nächsten 7 Tage.

Das Beziehen der Zimmer hatte schließlich soviel Zeit in Anspruch genommen, dass es schon 12.30 Uhr war und wir zum Mittagessen gingen. Nach dem Essen machten einige ihre Zimmer noch etwas wohnlicher, andere erkundeten die Gegend oder probierten die Liegestühle und Sofas vor dem Haus aus.

 

Wieder andere, unsere Ski- und Snowboardkönner, testeten gleich die Piste und machten somit einigen Anfängern Lust, sich ebenfalls zum ersten Mal auf diesen Brettern zu behaupten. Dies auszuprobieren war auch nicht schwierig, da wir die Piste direkt vor dem Haus hatten. Da man den Berg als Anfänger erst hochstapfen musste, um wieder runter zu fahren, ließ der Hunger auch nicht lange auf sich warten und man war froh, als es endlich 18.00 Uhr war.

Das Essen hat nicht jedem geschmeckt, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten - und so war es bei uns nicht anders. Nach dem Abendessen war auch die hauseigene Kneipe für uns geöffnet. Es gab aber auch noch andere Möglichkeiten, die freie Zeit abends zu verbringen. Da waren der Billard-, Tischtennis- und Kickerraum, eine Disco, eine Sauna und ein Fernsehraum mit Videorecorder und DVD-Player.

 

Am nächsten Tag begannen die Skikurse, welche normalerweise morgens von 9.30 - 12.00 Uhr und nachmittags von 13.30 - 15.00 Uhr gingen. Nach 15.00 Uhr durften diejenigen noch in Dreiergruppen fahren, deren Skilehrer es ihnen zutrauten. Ansonsten bestand die Möglichkeit mit der Gondel wieder ins Tal zu fahren. Andere feierten aber auch Après-Ski auf der „Bärenhütte" oder machten mit den Skilehrern und Lehrern eine Talabfahrt.

 

Das Abendprogramm konnten wir selbst bestimmen, was uns meistens auch ganz recht war, da viele von uns von den Skikursen angestrengt und müde waren. Doch am Rosenmontag konnten wir es uns nicht nehmen lassen, mal richtig zu feiern und mit den Lehrern einige Spiele zu machen. Diese geschahen vor dem Hintergrund einer ausgedachten Geschichte und bestanden z. B. aus Wadenfühlen, dem Füttern eines Kollegen mit verbundenen Augen, aus pantomimischen Darstellungen usw. Alle hatten ihren Spaß und auch nicht zu wenig zum Lachen!

Die nächsten Tage verliefen mit Ausnahme einiger Krankheitsfälle, die sich aber nicht haben unterkriegen lassen, ganz gut.


Schneller, als wir es alle registriert hatten, war es schon Freitag, an dem wir nochmal richtig die „Sau rausließen". Am nächsten Morgen waren fast alle unausgeschlafen und vor allem traurig, wieder abzufahren.

 

Aber genau diese Traurigkeit lässt erkennen, wie gut es uns gefallen hat und der Großteil von uns war und ist sich einig, dass die Skifreizeit ein voller Erfolg war!!!

 

(BG 12)


"Und es gibt sie doch!" Ein kultureller Abend mit "Leben des Galilei" ...

Ein kultureller Abend mit "Leben des Galilei"
oder praxisnaher Unterricht der besonderen Art

 

„Einsteigen" hieß es für einige Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule Eschwege am 21. Januar 2003 um 14:30 Uhr am Südring.


Auf dem Programm der Halbtagestour stand ein Besuch des wohl bekanntesten Werkes Bertolt Brechts, „Leben des Galilei", im südthüringischen Staatstheater von Meiningen, das ca. 50 km südlich von Eisenach entfernt an der Werra liegt.

 

Die Fahrt war schon vor ungefähr einem halben Jahr geplant worden und somit ging neben den Gymnasiasten aus den Deutsch-Grundkursen von Frau Steinhoff und Frau Wolf sowie dem Leistungskurs von Frau Schneider und Fachoberschülerinnen und -schülern der 11. Klasse mit Begleitung der Fachkräfte Frau Schmandt und Frau Schütz eine nicht unerhebliche Portion Vorfreude mit an Bord der Busse.


Der von den Lehrkräften aufgestellte Zeitplan sowie die Fahrer der Busse, die uns sicher ans Ziel und wieder zurück brachten, ermöglichten es, dass die Gruppe schon am späten Nachmittag in Meiningen eintraf und somit eine knappe dreiviertel Stunde zur freien Verfügung hatte, bevor die Aufführung um 18:00 Uhr begann.


Nachdem Frau Steinhoff einige Gruppenfotos vor den die Front des Theaters schmückenden korinthischen Säulen geschossen hatte, entschlossen sich einige Schülerinnen und Schüler kurzerhand, ein paar Blicke in die Fenster der im Zentrum der Stadt gelegenen Geschäfte zu werfen, während andere einen kleinen Rundgang durch die Stadt machten und dabei feststellten, dass Meiningen, neben einem schönen Stadtpark, nicht nur ein imposant anmutendes Staatstheater aus der Epoche der Romantik, sondern auch eine ganze Reihe anderer architektonischer Schönheiten zu bieten hat.
Im Inneren des Theaters staunten die Gymnasiasten und Fachoberschüler schließlich nicht schlecht, als sie die beeindruckenden Verzierungen an Wänden und Decken sowie Büsten von Wagner, Beethoven, Bach, Schiller, Goethe und anderer großer Meister erblickten.

 

Der Erfahrung einiger Lehrkräfte hinsichtlich der besten Sitzpositionen - ein Großteil der Gruppe hatte sich Plätze auf den obersten Rängen reservieren lassen - als auch dem amphitheatralischen Baustils des „großen Saals" war es zu verdanken, dass eine freie Sicht auf die Bühne gegeben war.

Zunächst bedeckte ein blauer Vorhang mit einem darauf zentriert gemalten Apfel - ein Apfel dient Galilei im Schauspiel zur Erklärung der Planetenanordnung - das Bühnenbild. Mittelalterliche Musik, von Cembalos begleitet, ließen die Zuschauer wissen, dass die Aufführung begann. Die Besonderheit war, dass die jede Szene einleitenden kurzen Reimstrophen von sechs jungen Chorknaben gesungen wurden.

 

Jedoch ließ ein lichttechnischer Defekt, die Aufführung war bereits seit einer dreiviertel Stunde im vollen Gange, die Akteure und Kulissenarbeiter für kurze Zeit im Dunkeln und die Zuschauer - es wurde eine fünfzehnminütige Zwangspause eingelegt - in der Eingangshalle bzw. im Foyer stehen, in dem sich selbige mit Speisen und Getränken versorgen konnten. Eine Pause war erst zur Halbzeit des Schauspieles eingeplant, sodass diese kleinere Pause denen, die sich einen größeren Einblick in die teilweise mit vergoldeter Seidentapete und Deckenverzierungen ausgestatteten großen Räume verschaffen wollten ebenso wie manchen Anhängern von drei Euro teuren Päckchen nicht ungelegen kam.

 

Obwohl oder möglicherweise gerade weil sich die Akteure penibel an den Text hielten, den die Schüler aus dem Unterricht kannten, blieb der vom Schauspiel gewonnene Gesamteindruck etwas hinter den Erwartungen zurück. Auch die nach Ansicht einiger Schüler spärliche Kulisse, die jedoch nach Aussage von Experten markant für Brechts Schauspiele sei, ließ die Aufführung für den ein oder anderen etwas länger erscheinen. Nachträglich ist jedoch zu betonen, dass nach Ansicht der meisten alle Schauspieler ihren Part sehr gut beherrschten und ihre Rolle überzeugend spielten, sodass der alles umfassende Eindruck ein durchaus positiver war.


(Florian Noack)

 

 

2002

 

Berufsschüler zu Gast beim führenden Rechenzentrum in Europa
Berufsschüler zu Gast beim führenden Rechenzentrum in Europa

 

Eine Kurzstudienreise führte die Auszubildenden der Steuerfachklasse 11S060 zusammen mit ihrem Klassenlehrer Horst Haberland nach Nürnberg. Am Sonntag, 15. Dez. 2002 besuchten sie den Nürnberger Christkindelsmarkt , montags waren sie zu Gast bei der DATEV eG , dem wichtigsten Servicepartner ihrer Ausbildungsbetriebe.

 

Rund 80 % der Steuerkanzleien in Deutschland kooperieren täglich mittels eines firmeneigenen Datennetzes on-line mit der DATEV, die seit Jahren als das marktführende Service- und Software-Haus für wirtschafts- und steuerberatende Berufe gilt. Auch im europäischen Vergleich gibt es in Sachen spezifischer Software-Entwicklung, Schulung und Consulting kein vergleichbar leistungsstarkes Unternehmen, dessen Jahresumsatz die Milliardengrenze längst überschritten hat.

 

Außer in 26 Informations- und Schulungszentren in Deutschland ist die DATEV inzwischen auch international mit Büros in Brünn, Warschau, Mailand und Wien vertreten. Besondere Bedeutung haben die Niederlassungen in Berlin und Brüssel, wo Gesetzesvorhaben schon einmal im Vorfeld der Beschlussfassung zusammen mit der Ministerialbürokratie und den DATEV-Experten auf ihre praktische und programmtechnische "Machbarkeit" überprüft werden.

 

Die kurze Firmengeschichte verläuft parallel zur rasanten Entwicklung der elektronischen Datenverarbeitung. Seit Gründung der Genossenschaft durch zwei Steuerberater im Jahre 1966 hat sich die Mitgliederzahl auf 38.000 (Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer) erhöht. Gegenwärtig beschäftigt die DATEV rund 5.000 Arbeitnehmer, davon über 800 Aussendienstler, die bundesweit in Schulungszentren und durch persönliche Besuche den direkten Kontakt zu den Kanzleien pflegen. Obwohl der Datenaustausch wegen der wesentlich höheren Geschwindigkeit überwiegend auf elektronischem Wege erfolgt, verschickt die DATEV täglich auch noch 30.000 Sendungen im Gesamtgewicht von 30 to. Die Versandkosten summieren sich auf stolze 28 Mio. € pro Jahr.

 

Angesichts dieser Zahlen konnte sich die 12 Mio. € teure Investition in ein vollautomatisches Versandlager innerhalb von 2 Jahren amortisieren. Wichtigster Einspareffekt: Durch automatische Zusammenführung mehrerer Kommissionen zu einer Sammelsendung je Empfänger und Tag wurde die Zahl der Sendungen um mehr als 50% reduziert. Darüber hinaus optimiert ein Gebührenrechner die Versandkosten über 5 vollautomatische Frankieranlagen, die für jede Sendung jeweils den günstigsten Versender auswählen.

Mit jährlich fast 90 Millionen Lohn- und Gehaltsabrechnungen und 2,2 Mio. Finanzbuchführungen ist die DATEV im Rechnungswesen der wichtigste Partner für zwei Drittel aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Kein Wunder, daß das Unternehmen einen immensen und eindrucksvollen Aufwand bezüglich Datenschutz und -sicherung sowie in besonderen Brandschutz- und sonstigen Sicherheitsvorkehrungen betreibt, denn: „Wenn das DATEV-Rechenzentrum einmal lahmliegt, dann steht die ganze deutsche Wirtschaft still!", so die Firmensprecherin.

 

Auch bezüglich Fortbildung der Kanzleimitarbeiter und Lehrkräfte kann die DATEV auf eine stolze Bilanz verweisen: Seit Bestehen des DATEV-Kollegs haben insgesamt 1,5 Millionen Seminarbesucher dieses Bildungsangebot genutzt, allein 120.000 Mitarbeiter wurden im vergangenen Jahr von DATEV-Spezialisten in Sachen Hard- und Software-Nutzung geschult.

Ein weiterer Höhepunkt des Lehrausflugs war am Sonntag der Besuch des weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarktes, der alle Jahre wieder sein ausschließlich weihnachtliches Angebot präsentiert. In dieser Atmosphäre genoß man den Duft von Lebkuchen, Zimt, Nürnberger Bratwürsteln, von gebrannten Mandeln und Glühwein. Viele Straßenmusikanten aus aller Herren Länder stimmten die Altstadt-Besucher zwischen Hauptmarkt und Lorenzkirche auf die Weihnachtszeit ein. Trotz saftiger Preise lassen sich die Gäste aber keineswegs abschrecken - eher im Gegenteil: Der Marktplatz schien am Sonntag aus allen Nähten zu platzen. Insgesamt rechnet man in diesem Jahr mit über 2 Millionen Marktbesuchern. Ein Grund dürfte darin liegen, daß der Nürnberger Christkindlesmarkt die längste Tradition hat: Nachweislich existierte er schon zu Martin Luthers Zeiten. Damit ist er unbestritten der Star unter den Weihnachtsmärk-ten - inzwischen oft kopiert, aber nie erreicht!

 

Wem die Reise nach Nürnberg zu umständlich ist, der kann übrigens auch unter www.christkindlesmarkt.de zu einem virtuellen Rundgang per Internet zwischen den ca. 200 Buden auf dem Computerbildschirm starten. Das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht" muß dann allerdings von der Soundkarte hinzugemischt werden. (ha)

 


Und wieder "Der Tragödie erster Teil" oder Goethes "Faust" vor Augen

Auch in diesem Jahr schaffte es das BG Eschwege wieder eine Fahrt zu Goethes "Faust" nach Weimar zu organisieren und so fand die 113 köpfige Gruppe aus Eschwege am 5.November 2002 ihren Weg ins Nationaltheater. Zu Beginn waren sie über Faust wohl noch geteilter Meinung, doch spätestens als Mephisto die Bühne betrat, begann sich die Stimmung zu lockern. Das Stück wurde durch einfallsreiche und moderne Elemente "aufgepeppt", so wurden zum Beispiel Lieder von Pink Floyd und Westernhagen durch Mephisto angestimmt. Der Saal war bis zum letzten Platz mit zahlreichen Schülerinnen und Schüler gefüllt, von denen sich die meisten am Ende, entgegen jeder Vorurteile, doch noch für Goethe begeistern konnten. Dennoch wurde auch die Kritik nicht vergessen: "Die Rolle des Faust hätte besser besetzt werden können!", konnte man von vielen Schülern hören. Im großen und ganzen waren die Schüler aber nach der Aufführung sehr begeistert und zeigten plötzlich sogar enormes Interesse an dem Stück. Wir freuen uns schon auf den zweiten Teil!

 

(Björn Bietz und Anne Bundßei)

 


FOS 12 Technik in London
FOS 12 Technik auf Studienfahrt in London

 

Am 10. Februar 2002 starteten Schüler der Klasse FOS 12 Technik mit ihrem Klassenlehrer Herrn Stübiger zu einer Studienfahrt nach London. Zunächst ging es per Bahn nach Hannover zum Treffpunkt des Reiseveranstalters Rainbow Tours. Das hartnäckige Gerücht, dass die Busse dieses Unternehmens schon mal ein Problem haben könnten, bewahrheitete sich noch in Hannover, wo der Bus mit defektem Kühler an einer Tankstelle ausrollte. Zwei Stunden später ging es jedoch mit einem komfortableren Ersatzbus aus Hamburg weiter. Nach einer stürmischen Überfahrt erreichte man am Montagmorgen schließlich englischen Boden. In Dover wurde schnell klar, dass die Hallen des Zolls noch lange keine Museen sind und Gepäckdurchleuchtung sich nicht auf Flugreisen beschränkt. Schließlich wurde auch diese Hürde gemeistert und zwei Stunden später erreichte der Bus London. Den ersten tieferen Eindruck über die Millionenmetropole gewann man während einer gut zweistündigen Stadtrundfahrt, bei der nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angefahren wurden, sondern der überaus kompetente Reiseleiter geschichtliche Grundkenntnisse vermittelte, manche Anekdote zu erzählen hatte, Zusammenhänge deutlich machte und Tipps für die weitere eigene Erkundung Londons gab.

 

Das Quartier in der Cromwell-Road riss dann niemanden zu Beifallsstürmen hin, zumindest die Lage erwies sich während der Reise jedoch als sehr günstig und wer zum Frühstück keine Orangenmarmelade mochte (warum eigentlich nicht?) musste halt mit Butter Vorlieb nehmen.

 

Am Dienstag ging es zunächst in die Docklands. Der Reiz dieser unter Margret Thatcher restrukturierten ehemaligen Hafengegend liegt besonders in der interessanten architektonischen Mischung aus entkernten, zu Wohn- und Büros ausgebauten ehemaligen Hafenanlagen und modernsten Büroneubauten wie dem Canary Wharf Tower, dem zweithöchsten Gebäude Europas.

Im Anschluss stand Greenwich auf dem Programm, das sicherlich durch den „Nullmeridian" am bekanntesten ist, aber auch sonst mit Sehenswürdigkeiten wie der Cutty Sark (schnellster Teeklipper aller Zeiten), dem Old Royal Navel College und der pittoresken Altstadt einen Ausflug wert ist.

 

Zurück nach London ging es dann mit dem Besuch der London Dungeons, dem berühmten Londoner Gruselkabinett, das zum Madame Tussaut-Konzern gehört, auf etwas niedrigerem Niveau weiter. Da der Eintrittspreis über den Reiseveranstalter gegenüber dem normalen Eintrittspreis deutlich reduziert war, konnte man diese von manchen auch als Touristenfalle bezeichnete „Attraktion" durchaus mitnehmen.

 

Bis 20 Uhr konnten dann die Teilnehmer London auf eigene Faust erkunden. Um 20:00 traf man sich dann mit der Reiseleitung am Piccadilly Circus zu einem Rundgang durch Soho, dessen Höhepunkt das chinesische Neujahrsfest in China-Town war.

 

Das Ausflugsprogramm für den Mittwoch führte zunächst in die zumindest aus Kreuzwort­rätseln bekannte Schulstadt Eton. Es wurde schnell deutlich, dass Eton mehr ist als eine etwas andere Art von Schule. Neben der fachlichen Ausbildung geht es um Traditionen, und etwas mehr über diese Schule und die Universitäten Oxford und Cambridge zu wissen gehört einfach dazu, um die britische Gesellschaft besser verstehen zu können.

 

Von Eton war es dann nur ein kurzer Fußmarsch über die Themse und man gelangte nach Windsor. Wegen der hohen Eintrittspreise genossen viele die imposante, weltberühmte Burganlage nur von außen. Doch auch die Stadt Windsor hat mit schönen Gebäuden und vielen interessanten Geschäften einiges zu bieten.

 

Am Nachmittag ging es dann zurück zu den Londoner Sehenswürdigkeiten.

Um 20.00 startete Rainbows dann zur „Lichterrundfahrt". Bald zeigte sich, dass diese Veranstaltung nicht nur ein Anhängsel an die Stadtrundfahrt zur Erholung müder Füße war. Die Atmosphäre der illuminierten Großstadt zog die meisten bald in ihren Bann und viele Sehenswürdigkeiten wirkten bei dem reduzierten Geräuschpegel der Nacht und unterstützt durch die Wirkung von Licht und Schatten noch beeindruckender als am Tag. Bei der Auswahl der Ziele und durch die vielfältigen Informationen zeigte unsere Reiseleitung wieder ihre Klasse.

 

Am Donnerstag wurde zunächst das Gepäck für die Heimfahrt im Bus verstaut, dann lag ein Tag London vor den Teilnehmern. Für den Vormittag wurde ein Besuch im Science Museum beschlossen, das unter anderem mit hervorragenden Ausstellungen zu Dampfmaschinen, Geschichte der Computertechnik, Weltraumfahrt und Flugzeugbau zu begeistern weiß. Besondere Beachtung verdiente eine Sonderschau Japans, bei der die für die kommenden Jahre geplanten Innovationen im Bereich der Kommunikationstechnik vorgestellt wurden und einiges an den Ständen bereits ausprobiert werden konnte. Der Vollständigkeit halber sei noch angeführt, dass die Saurier-Ausstellung im benachbarten National History Museum von Besuchern als überaus sehenswert eingestuft wurde.

 

Die restliche Zeit stand für einen letzten Stadtgang und Einkäufe zur Verfügung. Wegen des teilweise schockierenden Preisniveaus beschränkten sich diese jedoch hauptsächlich auf kleine Reiseandenken und Mitbringsel.

Da sich alle Reiseteilnehmer rechtzeitig zur Abfahrt an der Paddington Station, Eastbourne Terrace eingefunden hatten, konnte pünktlich um 18:00 Uhr die Heimfahrt angetreten werden. Über Dover, Calais, Hannover, Göttingen ging es gen Heimat und um 12:48 konnte der Klassenlehrer mit anerkennenden Worten über das Verhalten der Gruppe die Studienfahrt für beendet erklären.

 

Besonderer Dank gebührt nochmals dem Reiseleiter von Rainbow Tours, der es für einen vergleichsweise attraktiven Preis durch hohe Kompetenz und professionellen Einsatz vermochte, allen Teilnehmern in der Kürze der Zeit mehr als einen oberflächlichen ersten Eindruck über London und seine Geschichte zu verschaffen und gewisse Mängel im Hinblick auf Busse und Unterkunft absolut in den Hintergrund treten zu lassen.


(Johannes Stübiger)

 

 

2001


Fahrt FOS Wirtschaft nach Prag

Fachoberschule der Beruflichen Schule auf Studienfahrt in Prag

 

Zu einem in jeder Hinsicht interessanten Erlebnis wurde die einwöchige Studienfahrt von drei Klassen der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung nach Prag. Um die erlebnisreiche Reise auch richtig „auszukosten", wurden zusätzlich zu den Schultagen von Montag bis Freitag sogar der darauffolgende Samstag und Sonntag „geopfert". Schließlich sind - um in der Fachsprache der Wirtschaftler zu bleiben- die „fixen Kosten" einer solchen Fahrt fast gleich und die „variablen Kosten" schlagen auch heute noch im ehemaligen „Ostblock" weit weniger zu Buche als dies bei anderen Fahrtzielen der Fall ist.

 

Pulvertrum, Veitsdom, Wenzelsplatz und mehr...
Zum obligatorischen Besuchsprogramm zählte nicht nur der Wenzelsplatz, die berühmte Karlsbrücke und die historische "Kleinseite", sondern selbstverständlich auch der Hradschin. In dessen unmittelbarer Nähe liegt die deutsche Botschaft, von deren Balkon der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher im Jahre 1989 die im Jubeln der Massen untergehenden erlösenden Worte an die ausreisewilligen Flüchtlinge sprach.

Dass Prag sich zu einer pulsierenden Hauptstadt entwickelt hat, die in vielen Belangen westlichen Me-tropolen in nichts nachsteht, konnte auf Schritt und Tritt beobachtet und erlebt werden. Die Stadt hat viele Gesichter. Vieles lässt sich historisch erklären. Aber nicht alles. Ein bisschen Wunder ist immer dabei. Denn- auch das konnten die Schüler unter fachkundiger Leitung ihrer Lehrer erkennen- die Gesichter der Stadt reflektieren nicht nur wechselnde Stileinflüsse, sondern auch wechselnde Schicksale.

Dass sie sich in einem geschlossenen Stadtbild durch mehr als ein Jahrtausend erhalten haben und zwei große Brände sowie Pest, Tod, Verfall, Hunger, Aufruhr. Immer wieder Kriege und Besetzungen bis hinein in die jüngste Vergangenheit überstanden haben, ist kaum erklärbar.

 

„Spurensuche"
Auf der Suche nach dem „typischen" Prag wandelten die Eschweger Schüler von der Altstadt her, vom Pulverturm über den Altstädter Ring am Rathaus vorbei über die Karlsbrücke hinauf zur Kleinseite. Hier konnte man abseits der touristischen Zentren den eigenartigen Reiz verspüren, der von den schmalen Gassen, den hingeduckten Häusern mit kleinen Fenstern und den in vielen Jahren ausgetretenen Steintreppen ausgeht.

 

Nicht zuletzt konnte in der Prager Burg der durch den „Prager Fenstersturz" mit all seinen Folgen bekannt gewordene Ort besichtigt werden. Das Goldmachergässchen in der Burg stellt eine Zeile winziger Häuser dar, die einst in die Wehrmauer gezwängt wurden und in der die 24 Burgwächter hausten, während die Sage davon berichtet, dass hier der Alchimist Rudolf II seinem Werk nachging.

 

Skoda-Werke
Einen unmittelbaren Bezug zum Unterricht hatte der Besuch des zum Volkswagenkonzern gehörenden Skoda-Werkes ca. 100 km nördlich von Prag. Skoda, dessen Produkte früher im Westen kaum absetzbar waren, hat sich zu einem der modernsten Produktionsstätten in Europa entwickelt. Mit modernen westlichen know-how und hochtechnischen Produktionsanlagen wird hier auf der Plattstrategie des VW-Konzerns ein Erfolgsmodell nach dem anderen auf´s Band gelegt. Das Skoda-Werk ist zu einem der bedeutensten Arbeitgeber in der Region um Prag geworden. Die niedrigen Lohnkosten in Tschechien tragen ein Übriges dazu bei, dass man optimistisch ist, dass der Standort in Zukunft noch ausgebaut wird.

 

 

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