10. August 2014

 

Berufliches Gymnasium: Abschlussfahrt des Abiturjahrgangs 2015

Edinburgh oder Prag ??? – Das war hier die Frage…!!!

 

Die Studienfahrten des Beruflichen Gymnasiums führten die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2015 wahlweise ins schottische Edinburgh oder in die „Goldene Stadt“ Prag. Bedingt durch die Größe des Abiturjahrgangs hatten die Tutoren A. Althen, H. Burghardt, I. Carl, I. Haberland,  B. Kraiger und C. Kretzschmer alternative Reiseziele angeboten. Die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler entschied sich letztlich für die Städtereisen nach  Edinburgh oder Prag. Kurz vor den Sommerferien brachen die beiden Reisegruppen, begleitet jeweils durch drei Tutoren, zu ihrer einwöchigen Abschlussfahrt auf.

 

Team 1: Unterwegs in Tschechiens Metropole

Prag, die „Goldene Stadt“, gilt mit Fug und Recht als eines der beliebtesten Klassenreiseziele für Jugendliche. Kaum eine europäische Stadt hat die Erneuerung von der alten in die neue Zeit mit solch rasanter Geschwindigkeit gemeistert wie die „Goldene Stadt“ Prag und so fasziniert die tschechische Metropole zugleich durch ihre Historie wie durch ihre Modernität.

 

Kultur, Geschichte, Wirtschaft und jede Menge Spaß

Während des einwöchigen Aufenthaltes lernten die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums die Stadt in all ihren Facetten kennen. Als erste Orientierungshilfe diente eine mehrstündige Stadtführung, die vorbei am Altstädter Rathaus mit seiner astronomischen Uhr, am Wenzelsplatz und am Jüdischen Friedhof auch über die imposante Karlsbrücke führte. Der Besuch des Hradschin, des St. Veits-Doms und des Goldenen Gässchens rundete die kulturgeschichtlich und architektonisch faszinierenden Eindrücke ab.

 

Prag bei Nacht

Jede Menge Spaß hatten die Jugendlichen bei der Erkundung des Prager Nachtlebens. Der gemeinsame Besuch der größten Diskothek in Mitteleuropa, Karlovy Lázně, in der auf verschiedenen Etagen mehrere Musikrichtungen gespielt werden,  galt sicher als einer der Höhepunkte der Fahrt – ebenso wie eine abendliche Fahrt auf der Moldau, bei der ein reichhaltiges Buffet angeboten wurde.

 

Sportliches Rahmenprogramm

Bei der Wahl der Unterkunft, einem Sporthotel, das vielfältige Betätigungsmöglichkeiten  bereit hielt, welche die Schüler in ihrer Freizeit nutzen konnten, hatten die Organsiatoren ein glückliches Händchen bewiesen. Ein gemeinsamer Bowlingabend und ein Badmintonturnier sorgten für unvergessliche Gemeinschaftserlebnisse.

 

Unterrichtliche Bezüge

Das insgesamt sehr vielfältige Programm bot den zukünftigen Abiturienten vielfältige Anknüpfungspunkte zu unterrichtlichen Inhalten.

Das Leben und Wirken Franz Kafkas, dessen Parabeln, Erzählungen und Romane zur Pflichtlektüre eines jeden Abiturienten gehören, wurde spätestens beim Besuch des Kafka-Museums hautnah erlebbar.

 

Bei einem Tagesausflug in das Konzentrationslager Theresienstadt sowie in das Ghetto-Museum setzte sich die Reisegruppe mit dem Ausmaß des Schreckens nationalsozialistischer Herrschaft auseinander und kehrte sichtlich betroffen in die Unterkunft zurück.

 

Während der Besichtigung des ca. 60 km von Prag gelegenen Skoda-Werks in Mlada Boleslav erfuhren die zukünftigen Abiturienten interessante Details über die 110jährige Firmengeschichte, den innovativen Automobilbau des zum Volkswagen-Konzern gehörigen Werks sowie über die breite Produktpalette eines der ältesten Autoherstellers der Welt. Insbesondere die Schüler der Schwerpunkte „Technik“ und „Wirtschaft“ dürften hier praxisnahe Impressionen für den Unterricht gewonnen haben.

 

Ein letztes Highlight stellte ein Abstecher zur berühmten Pilsener Brauerei dar. Die Entwicklung des im Jahre 1842 gegründeten Unternehmens zu einem modernen Abfüllbetrieb mit einer Kapazität von 120.000 Flaschen pro Stunde dürfte jeden interessierten Schüler, ob Biertrinker oder nicht, begeistert haben, auch wenn es leider nicht möglich war, an einer Verköstigung teilzunehmen.

 

Team 2: Auf den Spuren von Harry Potter

Wie auf den Spuren Harry Potters fühlte sich der Jahrgang 12 des Beruflichen Gymnasiums beim Gang durch die mittelalterlich anmutenden Häuserfassaden, verwinkelten Gässchen und großzügigen Parkan-lagen auf ihrer Studienfahrt ins schottische Edinburgh.

 

Lange Anreise / Gewöhnung an Linksverkehr

Die lange geplante und von den Lehrkräften begleitete Studienfahrt stellte unmittelbar vor den Sommerferien gleichzeitig den Höhepunkt und Abschluss der Jahrgangsstufe 12 dar. Ging es zunächst mit dem Bus nach  Amsterdam, schloss sich daran die nächtliche Überfahrt mit der Fähre nach Newcastle an, um von dort wieder mit dem Bus zum Ziel zu gelangen.

 

Touristisches Studienprogramm

Dank der zentralen Unterbringung konnte die Stadt Edinburgh im wahrsten Sinne des Wortes „erlaufen“ werden. Auf diese Weise konnten die Schüler ganz eigene Flair unmittelbar aufnehmen, erleben und genießen.

 

Eine geführte Stadtrundfahrt mit vielen kulturellen Stationen wie dem Besuch des berühmten Edinburgh Castles, einem Gang durch die gruseligen Gässchen („closes“) der Unterstadt, einem Einblick in das Dungeon mit der kurzweiligen Darstellung der geschichtlichen Entwicklung Edinburghs und der Ersteigung des Hausberges „Arthur´s Seat“ rundeten den Aufenthalt ab.

 

Bei einem Ausflug in die Highlands konnte ein Teil der Gruppe auf einer Wanderung bei ungewöhnlich klarem Wetter einen Eindruck von der unglaublichen Weite der „grünen Berge“ gewinnen. Andere wiederum erlebten mit einem Besuch der Stadt Stirling einen weiteren geschichtsträchtigen Ort. Zu ihm gehört die berühmte „Stirling Bridge“ und das „Stirling Castle“, dem Ort der Krönung von Maria Stewart.

 

Linksverkehr und Sprachanwendung

Der ungewohnte Linksverkehr auf der Insel war für den Busfahrt zwar Routine, aber für die Schüler dauerte es schon eine gewisse Zeit, bis sie sich daran gewöhnt hatten, beim Blick auf die Straße immer erst einmal die „andere Seite“ zu beachten.

 

Unabhängig von allen sonstigen Erlebnissen kam aber -ob gewollt oder ungewollt- auch die Schule nicht zu kurz, denn es gab zumindest immer wieder Gelegenheit oder Notwendigkeiten, die im Unterricht erlernten Englischkenntnisse in ganz realen Situationen anzuwenden. Vielleicht war dies sogar auch eine kleine Hilfe für das im nächsten Jahr anstehenden Abitur...

 

 

 

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