26. Februar 2015

 

Unser 3D-Drucker bewährt sich im Einsatz – aber wie kommt der Kunststofffaden eigentlich auf die Spule?

Angehende Abiturienten des BG Technik besuchen Fa. Sahm in Eschwege, ein Unternehmen für Spulentechnik von Weltformat

 

The Winding Specialist, so bewirbt Sahm die Kernkompetenz. Klar, ein Faden muss aufgewickelt werden, egal wie lang, wie dick oder welche speziellen Anforderungen sonst noch bestehen. Denn einen Garnhaufen kann man weder transportieren noch verarbeiten. Das haben die Schülerinnen und Schüler des BG Technik auch schon erfahren müssen. Und zwar im Umgang mit unserem eigenen 3D-Drucker. Der leistet bei der Umsetzung unsere Technikprojekte hervorragende Dienste und druckt mit einem ziemlich störrischen drei Millimeter dicken Kunststofffaden, genannt Filament, aufgewickelt auf einer Rolle. Wenn man diese Rolle nun wechseln will, um ein anderes Material oder eine andere Farbe zu verwenden, muss man sehr genau achtgeben. Sonst springt das Filament von der Spule oder es entstehen Schlaufen, so dass während des Drucks Materialfehler entstehen können. Das Objekt ist dann wegen fehlerhafter Schichten meist nicht mehr zu gebrauchen.

 

Vor diesem Hintergrund hat die Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums Technik zusammen mit ihrem Lehrer Andreas Althen die Eschweger Traditionsfirma Sahm besucht, die sich seit ihrem Bestehen sehr erfolgreich mit diesem Problem beschäftigt und weltweit für alle möglichen Bereiche des Aufwickelns industrielle Lösungen anbietet. Und wie es der Zufall so will, stand der Auftrag eines großen 3D-Druckerherstellers gerade vor dem Abschluss, so dass unsere angehenden Abiturienten hautnah erleben konnten, wie man 3D-Kunststofffäden professionell aufspult.

 

Nach der Begrüßung unserer Gruppe durch eine Delegation von Auszubildenden, Herrn Rabe als Fertigungsmeister und den Leiter des Vertriebs, Herrn Eichenberg, begann die Exkursion mit einer Präsentation des Firmenprofils durch Frau Kollmann, Head of Marketing.

Anschließend wurden wir in kleinen Gruppen durch sehr interessante Bereiche des Unternehmens geführt: Entwicklung und Konstruktion, Materiallager, Fertigung, Montagehalle, Mess- und Prüftechnik sowie die Lehrwerkstatt. Zahlreiche Mittarbeiter erläuterten engagiert ihren Tätigkeitsbereich, wobei es insbesondere in der Konstruktion und der Fertigung zu sehr interessanten Gesprächen kam.

 

Den Abschluss bildete eine Demonstration der gerade fertiggestellten Spulmaschine für 3D Kunststofffilamente im Showroom durch den Produktmanager, Herrn Döring. Tadellos wickelte die Maschine den wirklich störrischen Kunststofffaden auf. Aber wir hatten es natürlich auch nicht anders erwartet.

 

 

 

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