25. Mai 2012

 

Höhere Handelsschule besucht Schokoladenfabrik HALLOREN



Ganz so alt wie die Schokoladenfabrik war der Bus zwar nicht, aber mit Baujahr 1968 hatte er immerhin auch schon 44 Jahre auf dem Buckel als er in Eschwege startete, um mit der Klasse 11HBF1 und ihren Lehrerinnen Frau Baum-Ingrisch und Frau Madsen nach Halle an der Saale zu fahren.

 

Ziel war die dort seit dem 1804 und damit seit mehr als zweihundert Jahren ansässige Schokoladenfabirk, die heute unter dem Namen Halloren Schokoladenfabrik edle Produkte herstellt. Damals gründete F.A. Miethe dort eine der ersten deutschen Schokoladenfabriken.

 

Die Geschichte der Fabrik war insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg wechselvoll. Im Jahr 1950 erfolgte in der damaligen DDR die Enteignung mit der Übernahme in das Kombinat Süßwaren als selbständiger Betrieb. Gefertigt wurden damals Bonbons, massive Schokoladenartikel sowie die "Original Halloren Kugel"



Nach der deutschen Vereinigung erfolgte 1990 die erfolgreiche Privatisierung. Auf Basis der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft Ende 2006 erfolgte danach der Börsenstart der Halloren Aktie.

 

Gleichzeitig entstand auf über 3.500 m² eine neue Produktionshalle mit modernsten Maschinen und Anlagen zur Fertigung von hochwertigen Confiserieartikeln. Darüber hinaus wurde das Halloren Schokoladenmuseum in 2007 auf über 750 m² umfassend erweitert.

 

Ein gläserner Showgang gewährte dejn Schülern und den beiden Lehrerinnen einen umfangreichen Einblick in die Halloren Confiserieproduktion und bereicherte neben dem Halloren Schokoladenzimmer das Museum um ein weiteres Highlight.

 

Die Halloren Schokoladenfabrik hat darüber hinaus auch Weltrekorde vorzuweisen. In 2004 fertigten die Konditoren aus dem Hause Halloren die größte Katzenzunge der Welt. In Kooperation mit der Harzer Uhrenfabrik folgte 2 Jahre später die Erstellung der weltgrößten Kuckucksuhr aus Schokolade. Heute ist die Halloren Schokoladenfabrik Deutschlands älteste Schokoladenfabrik.

 

Für die Höheren Handelsschüler war nicht nur der Besuch, sondern auch die Fahrt mit dem Oldtimer-Bus das Erlebnis schlechthin. Außer, dass der Bus natürlich keine Klimaanlage (dafür aber Gardinen) hatte, stellte man fest, dass man nicht nur überall wo man war, große Aufmerksamkeit auf sich zog, sondern dass die Fahrt auch wahnsinnig bequem mit dem alten, aber top-erhaltenen Gefährt war!

 

Manfred Zindel



 

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