Projekt "Mach MitMensch"

Thema: Generationen auf der Spur

 

Die Klasse 11HBF1 erstellt einen Kalender, der Generationen verbindet...

 

von Ingrid Baum-Ingrisch

 

 

Unser Projektteam:

 

Nr.

Schüler/in

Vorname     Nachname

 

Alter

Projektgruppe/

Projektthema

Projektpartner aus dem Lindenhof

Aktion / Event

1

Bashir          Basheer

19

Mode

Frau Börner

 

2

Jonathan      Freitag

18

Schule

Frau Gawlick

Bildungsmesse

3

Marcel         Herrmann

17

Religion u. Glauben

Frau Thiel

Gottesdienst „Neustädter Kirche"

4

Jessica          Hühnert

17

Technik

Herr Lind

Frau Urhahn

Bildungsmesse

5

Theresa         Kronstein

18

Politik und Wahlen

Frau Thiel

Herr Lind

Vortrag in der

Stadthalle

6

Theresa         Mell

16

Geld und Konsum

Frau Gawlick

 

7

Isabel            Mousiol

17

Essen und Trinken

Frau Schürholz

Gemeinsames Essen bei

Mc-Donalds

8

Regina          Müller

17

Religion u. Glauben

Frau Thiel

Gottesdienst

9

Laura            Pippert

18

Arbeit und Ausbildung

Frau Schlender

Bildungsmesse

10

Tamara         Pop

17

Freizeit

Frau Lieberknecht

Spielenachmittag im

Seniorenwohnheim

11

Christian       Reif

20

Geld und Konsum

Frau Gawlick

 

12

Sebastian      Ritz

 

 

 

 

13

Philipp          Rockenkamm

16

Technik

Frau Urhahn

Herr Lind

Bildungsmesse

14

Marie            Rockrohr

17

Musik

Frau Thiel

Weihnachtskonzert im

Lindenhof

15

Janet             Schäfer

18

Mode

Frau Börner

 

16

Jonas            Schäfer

17

Arbeit und Ausbildung

Frau Schlender

Bildungsmesse

17

Marcel         Schleicher

 

 

 

 

18

Katharina     Stirz

16

Erziehung im Elternhaus

Frau Meier

Frau Sonntag

Bildungsmesse

19

Jovan           Stojanov

 

 

 

 

20

Milan           Waldeck

 

 

 

 

21

Andreas        Walth

17

Erziehung im Elternhaus

Frau Meier

Frau Sonntag

Bildungsmesse

 

Teamsprecher/in:

Theresa Mell, Milan Waldeck

 

Betreuerin:

Ingrid Baum-Ingrisch, OStRin (Klassenlehrerin)

 

Thema:

Generationen auf der Spur - Zueinander finden, voneinander lernen

 

 

BERICHT:

 

Kontaktaufnahme
Am 25. September 2009 fand unser erstes Gespräch mit unserem ausgesuchten Projektpartner statt. Nach Abstimmung im Team hatten wir uns zuvor für das Seniorenwohnheim Lindenhof in Eschwege entschieden.

 

Am 30. September 2009 waren dann 11 Schüler und Schülerinnen im Lindenhof und stellten den Bewohnern unser Projekt vor. Jeder der 11 Schüler suchte sich dann anschließend einen Kooperationspartner aus und übergab ihm für seine Bereitschaft, am Projekt aktiv mitzuarbeiten, eine Rose als Dankeschön.

 

Wir haben für die Erstellung des Kalenders im Vorfeld für jedes Kalenderblatt ein Thema ausgewählt, welches wir dann mit den Bewohnern des Seniorenheims bearbeiten wollten.


11 Themen wurden gemeinsam gefunden. Je eines wurde von jeweils einer Schülerin und einem Schüler der Klasse gewählt und als Projektthema für die folgenden Wochen bearbeitet. Das zwölfte Kalenderblatt wollten wir gemeinsam als Abschluss oder Ergebnisblatt gestalten.


Ab diesen Zeitpunkt haben sich die einzelnen Gruppen zu den einzelnen Kalender-Themenblätter regelmäßig meistens mittwochs und donnerstags im Altenheim mit den Senioren getroffen.
Besondere Events wurden in Einzelgesprächen verabredet.

Durchführungsphase (Ende September bis 31. Januar 2010)
Das Projekt wurde in Form von gemeinsamen Treffen durchgeführt. Dabei haben wir vergleichend Unterschiede und Gemeinsamkeiten der eigenen und der Jugendphase der Seniorinnen und Senioren herausgefunden.
Die Ergebnisse dieser Erinnerungen und gemeinsamer Aktionen wurden schriftlich festgehalten und am Ende der aktiven Phase in Form eines Kalenders wiedergegeben, der dann auch als Projektpräsentation dienen soll.

 

Wir planten die aktive Phase unter Anleitung unserer Lehrerin eigenverantwortlich und führten sie anhand unserer Projektplanung durch, die Vorbereitungsarbeiten und weiteren Planungen wurden Sie durch folgenden Aktionsplan fortgeschrieben:

 

Aktionsplan

Projekt:                                     Mach MitMensch  

Arbeitsgruppe:

Mitglieder:

Projektziel:

Ziele der Arbeitsgruppe:

 

 

 

 

Zu erfüllende Aufgabe

Wer tut es?

Benötigte Hilfsmittel

Bis wann ?

( Termin)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfahrungen aus den Begegnungen zwischen Jung und Alt:

Grundsätzlich kann erst einmal gesagt werden, dass die Zeit von September bis zum 15. Februar eine sehr hektische Zeit war. In dieser Zeit waren Herbstferien, Weihnachtsferien und die arbeitsreiche Zeit der Leistungsnachweise für die Halbjahreszeugnisse.


Hinzu kam, dass in der Weihnachtszeit sehr viele Weihnachtsfeiern und andere Verpflichtungen hauptsächlich für die Senioren des Wohnheimes lagen. Das hatte zur Folge, dass die Terminierungen schwer durchzuführen waren.


So kam es oft vor, dass wir einen Termin vereinbart hatten, an unseren freien Nachmittagen zum Lindenhof gingen, dort aber der jeweilige Gesprächspartner anderweitig unterwegs war. Sicher war das auch manchmal der Fall auf Seiten der Schüler und Schülerinnen.


Generell waren aber alle Schüler und Schülerinnen immer wieder sehr motiviert, zu den ausgemachten Treffen zu gehen, besonders dann, wenn wir merkten, dass die entsprechenden Partner sehr freundlich und vor allem sehr interessiert waren.


Das war allerdings nicht immer bei allen beteiligten Senioren der Fall. Oft mussten wir hören „Heute passt es mir gar nicht" oder „Ich habe mir schon etwas anderes vorgenommen." An so etwas hatten wir Schüler überhaupt nicht gedacht, da wir uns vorgestellt hatten, dass die Senioren doch meistens da sind, da sie ja eh kaum etwas vor haben.


Es ist uns also schon einmal bewusst geworden, dass auch Menschen im hohen Alter, denn die meisten unserer Senioren sind weit über 80 Jahre , aktiv ihr Leben gestalten.


Unerwartet positiv wirkten auf uns einige besonders interessierte Senioren, die immer wieder gerne bereit waren, an Aktionen und ohne große Vorankündigung stattfindenden Events teilzunehmen.
So konnten wir viele Senioren begrüßen zu unserer Bildungsmesse, beim Gottesdienst
in der Kirche, beim Essen bei Mc-Donalds, zum Vortrag in der Stadthalle usw.
Auch zu unserem geplanten Spielenachmittag waren alle 11 beteiligten Senioren anwesend.
An den einzelnen Gesprächen, die Mittwoch und Donnerstag um 15:00 - 16:30 stattfanden, war die Resonanz unterschiedlich. Aber auch die Ergebnisse (siehe Kalender) waren aufschlussreich sowohl für uns wie für die Senioren.


Grundsätzlich können wir sagen, dass fast alle beteiligten Senioren sehr bereitwillig von sich selbst erzählt haben. Gerade Erinnerungen aus der Jugend waren eher und präziser vorhanden als aus dem späteren Lebensalltag.


Aufgefallen ist uns aber allen, dass die Interviews sehr gezielt vorbereitet werden mussten, da doch die meisten der Senioren gerne über alte Zeiten reden, aber auch gerne vom eigentlichen Thema abkommen.Um aber gezielt an unseren Themenbereichen weiter arbeiten zu können, brauchten wir genaue Informationen, die immer wieder durch präzise Fragen erarbeitet werden mussten.


In den meisten Fällen ist uns dies gut gelungen, aber es gibt auch Themenbereiche, da war das leider überhaupt nicht möglich, da sich unsere Gesprächspartner nicht in bestimmte Bahnen lenken ließen. Die Ergebnisse in den Kalenderblättern zeigen dies dann auch.


Generell können wir aber sagen, dass viele unserer Senioren uns aktiv unterstützt haben und sich auch sehr gefreut haben, wenn wir im Altenheim erschienen sind.


Auch uns hat es Freude bereitet, zusammen mit den Senioren etwas zu gestalten und zu erleben.


Da fast alle unsere Senioren die Kriegszeiten miterlebt haben und für uns diese Zeiten doch kaum vorstellbar sind, ist durch die Erzählungen der Respekt gegenüber älteren Generationen bei uns eindeutig gestiegen.
Eine wichtige und einschneidende Erfahrung war auch der Tod von Herrn Schenk während des Projekts. Wir alle waren davon sehr betroffen, weil wir noch kurz vorher einen Nachmittag mit Herrn Schenk im Gespräch miteinander verbracht hatten.


Besonders hervorheben wollen wir die Unterstützung des Betreuerteams vom Lindenhof:

Frau Voss, Frau Hartleib, Frau ......., die Fahrer ..... .
Sie waren immer bereit uns zu unterstützen, uns zu fahren, wenn mehrere Personen schnell irgendwohin gebracht werden mussten usw.

Präsentation des Projekts

Das Projekt wird in Form eines Jahreskalenders 2010 präsentiert. Der Kalender wird in einer Auflage von ca 50 Stück gedruckt und dann wie
folgt verteilt.

 

  • 15 Kalender erhält das Seniorenheim Lindenhof. Hier hauptsächlich die beteiligten Senioren, die diesen Kalender als Andenken in ihren Wohnungen das ganze Jahr über einsehen können und sich an die vielen schönen gemeinsamen Aktionen zurück erinnern können.
  • 22 Kalender bekommen unsere beteiligten Schüler und Schülerinnen einschließlich der Betreuerin.
  • 10 Kalender gehen an unsere Schule als Dokumentation unsres Projektes. Sie werden in den verschiedensten Räumen unserer Schule Platz finden.
  • Einen Kalender erhält das Mach MitMensch Team als Präsentation unsres Wettbewerbsbeitrags.


Mach MitMensch-Idee für ein Mehr an Miteinander über die Dauer des Projekts hinaus:

Einmal glauben wir, dass durch die Erstellung des Kalenders das Projekt nicht am 15. Februar endet, sondern der Kalender das ganze Jahr über den beteiligten Senioren Freude bringen wird.


Es ist schwer, über diesen Zeitpunkt hinaus zu planen, da die Schüler und Schülerinnen dieser Klasse die Schule nur bis zum Juni 2010 besuchen werden. Danach werden die meisten eine Berufsausbildung beginnen und somit weit über die Grenzen von Eschwege hinaus verstreut sein.

 

Wir werden aber bis zum Juni auf jeden Fall, wenn sich die Möglichkeit bietet, die interessierten Senioren des Lindenhofs zu bestimmten Veranstaltungen, die an unserer Schule stattfinden einladen, und eventuell auch einige Besuche im Lindenhof durchführen.

 

Wir hoffen unsere Arbeit gefällt Ihnen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Klasse 11HBF
und die Klassenlehrerin

 

Anmeldekriterien:

Das solltet Ihr beachten.

Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 20 Jahren, die im Werra-Meißner Kreis wohnen, zur Schule gehen oder deren Jugendgruppe im Kreis tätig ist.

 

Mitmachen könnt Ihr in einer der drei folgenden Altersgruppen:
[] 10 - 13 Jahre
[] 14 - 16 Jahre
[] 17 - 20 Jahre


Mitmachen könnt Ihr nur als Team ab 5 Personen. Nach oben gibt es keine Grenze. Ihr könnt teilnehmen als Jugend- oder Schülergruppe, gesamte Schulklasse oder AG, als Konfirmanden- oder Pfadfindergruppe oder einfach nur als ein gutes Team aus Freunden.


Jedes Team bestimmt eine Teamsprecherin oder einen Teamsprecher. Diese Person ist während der Projektlaufzeit Ansprechpartner/partnerin für die Organisatoren und die Jury. Die Teamsprecherin/der Teamsprecher benötigt eine Mail-Adresse, über die sie/er erreichbar ist. Dies kann z. B. auch die Mail-Adresse der Eltern sein.


Mit der Anmeldung zur Teilnahme bei Mach MitMensch sind das Thema, alle Namen der Teammitglieder und die Teamsprecherin/der Teamsprecher zu benennen. Falls Eure Gruppe betreut wird, z.B. durch eine/n Lehrer/in, eine/n Jugendleiter/in oder jemanden anderes, der Euch unterstützt, solltet Ihr das mit angeben. Wer Lust hat, kann seinem Team auch einen Namen geben.


Anmeldeschluss: Montag, der 12. Oktober 2009

 

Berufliche Schulen Eschwege
Südring 35
37269 Eschwege

 

Telefon

05651 2294-0

Fax

05651 2294-49

E-Mail

info@bs-eschwege.de

 

Unsere Sekretariatszeiten

Mo-Fr 7:30 - 15:00

 

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Eltern- und Ausbildersprechtag

Termin:

Donnerstag, 15. Februar 2018

von 15 - 18 Uhr.

Bitte beachten Sie auch das Informationsschreiben, welches Sie demnächst erhalten werden. Sie findes es auch in unserem Downloadbereich.

 

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